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Ueber das Vorkommen und die Gewinnung von Kautschuk aus wildwachsenden, einheimischen Pflanzen

โœ Scribed by Dr. George Kassner


Book ID
102747285
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1885
Tongue
English
Weight
716 KB
Volume
223
Category
Article
ISSN
0365-6233

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โœฆ Synopsis


A. Originalmiftheilungen. Ueber das Vorkommen und die Gewinnung von Kautschuk aus wildwachsenden , einheimischen Pflansen. Von Dr. Ge or g ' Ii. a s s n e r , I. Assistent am pharmaceutischen Institut. Breslau. Mittheilimg aus dem pharmaceutischen Institut der Universifat zu I. Allgemeines und Beschreibung e i n e r milchsafthaltigen Pflanze. Es ist bereits seit geraumer Zeit bekannt, dasa viele bei uns wachsende Pflanzen reichlichen Milchsaft enthalten und dass in diesem ein Stoff vorkommt , welcher indifferent gegen Sauren und Alkalien und viele Liisungsmittel ist und stark elastische Eigenschaften besitzt, das Kautschuk. Es ist derselbe Ktirper, welcher unter den Tropen in so grosser Menge aus der Milch hoher Baume gewonnen wird , welche vorzugsweise den Familien der Euphorbia- ceen, Asclepiadaceen, Apocyneen, Urticineen etc. angehtiren. Die literarischen Angaben nun , welche das Vorkommen diesea werthvollen , im praktischen Leben so ausgedehnte Verwendung findenden Stoffes in unseren einheimischen Pflanzen erwlihnen , fiih-Pen meist an, dass derselbe in so geringer Menge in diesen Pflanzen angetroffen werde, dass sich eine Darstellung daraus nicht lohne. Betrachtet man z. B. das massenhafte Hervorquellen des Kautschuk liefernden Nilchsaftes in der heissen Zone und den grossen Procentsatz desselben an Kautschuk (Hevea guianensis mit 3 1 Proc., Siphonia elastica mit 31 Proc., Ficus elastica mit 9 Proc. Kautschuk), ferner seine leichte eewinnungsweise aus jenen Baumen, so muss diese Annahme a h gerechtfertigt erscheinen, besonders wenn man nur an die Gewinnung dieses einen Stoffes denkt. Die Sache gestaltet sich aber anders, Venn es gelingt, neben Kautschuk auch noch andere brauchbare Stoffe aus einheimischen Culturpflanzen zu erhalten. 33 Arch. d. Phrum. XXIII. Bds. 13. Hft.


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deutlich, Yttria aber iiur schwach inducirt werden konnten. Von den Jkalischen Erden liessen sich, ausser Baryum-Oxyd, auch Calcium-und Strantium-Oxyd activiren, wenn diese rom Uran durch Fiillung rnit Ammoniumoxalat getrennt wurden. Beryllund Zirkon-Erde erhielten wir nach der Scheidung durch ubers