Ueber das Vermögen der Metalle und anderer starrer Körper, Gase mit einander zu verbinden
✍ Scribed by Faraday, M.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1835
- Weight
- 409 KB
- Volume
- 14
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-5490
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Erst c A btheilung. Physik, Chemie und pharmaceuticche Chemie inrbesondera Ueber das Vermbgen der Metalle und anderer starrer Kiirper, binden ; von Gaae mit einander zu ver-M. Faraday. Z a r Metrung dcr Intensitst der Berthrungselectricitt hat Hr. F s r e d e y ein Inrtrament erfunden, und bsobochtete, a h er dasselbe vietfiiltigen Priifungen anterwarf, mit Verwvuaderung, dsfs Gasgomenge, welche durch Zersetzung des Wassers trhalten worden waren, sicli in d e r sie aufnebmenden GIAs-rBhre vermindertea , oder manchmal giinzlicb venchwaaden. In diere Glssriibren waren Platindrb'the eingelcthet, welche sich in Plotten endigten. Diese Erseheinong wurde zaerst an rolchem Platim wahm genommen, weiches in oerdiinnte Schwefelsa'ute getaucht als positbet* Pol einer voltaiscbon Siiule gedient bstte. Gold und Palladium besitzen indefs dieselbe Eigenschi&, ricwohl in geringerem Grade. P a naoh rpatern Versochen Platiobleche * welche a h m-gpii3er Pol gedient hatten, dieselbe Wirksemlreit a d G a s p mcnge zeigten, so vermuthete Hr. b'ora d a j , dafs diere nitht Anad d. Phrrm. XlV. Bdr. I. Heft. 1 2 F u r d a y , itb. d VermGgtn d. Meiulle u. enderrr starrer Korper sowohl tlurch den elerttriwhen 'iuslantl des Platiris bedingt ~y , als da6 sie dem Platim an und 1;ir* sirh eigen seyri iniichte, Venn dieses eine reine metallische Obur fliicbc besitzt. Urn dies auszumitteln vert'ertigte sich Hr. Fa r 3 clay 9 -1 0 Zoll lange, inwendig , ; , ; Zoll A t e , an deni eincn Ende verrchlossenc , graduirte Glasriilrren , in welcht! 'I2 zoli Lrrite, zl/% 53011 Lngc und '/,no bis ' b ~, Zoll dickc PlatinLlcche vermittclst eirles 7 Zoil langen, ntit Gold engrliitheten € ' ! a h drathes eingcfiihtt werden konnteni In diese Riihr.cn M urde iiber Wesser eia Cemenge von 4 VOI. Wnsserstof1'uiid 1 vol. Sauerstoffgas gcbracht, und drnn Platiiibleche durch das Wasser eirigefiihrt , n-elchen durch den electtischen Pol oder durcli eiirc der noch zu beschreibenden Opcmtionrii die Kigenrrhalt ertlieilt worden war, dic Gasgemenge zu verdichten. Nach kiirzerer oder l i i n p w Zrit Iwmcrkte niaii dnnn Vurminderong der Casgertiengc, Erhitzcn tler Glasriihre, und selbst Ergliihen des Platins urd VerpuReii der Gase. Dicse Eigenschaft wurde den Platiril~leclren initgeiheilt durch das Lh)/Jc rurchunisrh lit!inipn r1erscll)t.n clurch neiLen mit Kork Wasser und Asclte auC eirrer Glastafcl, odrr auch mit Kreide, Schinirgrl, Man3inliyperouyd, uder mit einem Stiick Holzkohl~. -.-I n a1lt.11 rliesen Killen war die Wirkung schwiicher, als bei solclien Platten, die mit der roltaiwhen Saule in Vcrbindung waren, doch erfolgte sie immcr in a5 bis 90 Minuten, und verdichtcte bis ' 1 Cubilizall Gas. Piatten mit verdiinnter Schaefelsiiiire oder Aetzkalilauge und Schmirgel geriebcn , wlirden noch wii*k.arner. Werden ferncr Plalinblrche , w e l c h vorlisr nicht die mindeste Wirkung aui' Gasgcrnenge hatten, vor dens T.iitltrohr an der Weingeistlainpc rothgegliiht, so etlangm sie dieselbe Eigenschaft, und condensiren die Gase. Uoeh ist die Wirkiing der Warme etwas unsichcr, uiid ein Hitdegrad zersliirt a&unter die Wirktrrkgen, welche vorber ein lriiherer otler niederer
📜 SIMILAR VOLUMES
DER PHYSIK UND CHEMIE. BAND CXXXI. I. Ueber das Vemnogen des galvanischen Stroms, das P"olumen fester Korper unabhangig von der .entwickelten tr'rme zu verandern; aon E. E d l u n d . (Vorgetragen in der Kihigl. Akndemie der Wisrenrchaften 211 Stockholm den 9. Jani1.w 186'7.) 1. I n Folge der Unter