## Abstract Die Umsetzung von Thiocarbohydrazid‐sulfat mit überschüssigem Ammoniumrhodanid führt in wäßriger Lösung glatt zum 1.5‐Bis‐thiocarbamoyl‐thiocarbohydrazid. Dabei tritt das 1‐Thiocarbamoyl‐thiocarbohydrazid als Zwischenprodukt auf. — Bei der Einwirkung von heißer konz. Salzsäure auf 1.5‐B
Ueber das Verhalten von 1.3-Dicarbonylverbindungen gegen Essigsäureanhydrid und über die Acetylderivate des Dimethyl- und Phenyl-Hydroresorcins
✍ Scribed by Dieckmann, W. ;Stein, Richard
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1904
- Weight
- 763 KB
- Volume
- 37
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
eine d c h e Isoraerie') kann natiirlich nicht bestehen, weun S und H gleich sind wie bei den Halogenen. Ferner ergiebt eich daraua, dam die durch Sguren veruraachten Farbanderungen nicht durch den Wasserstoff der SBiuren allein bedingt werden s). Viele andere Subatanzen geben mit Halogenen wie mit Sguren gefsirbte Additionsproducte: Azobenzol wird dnrch Bromdampf braun roth, Amidoazobenzol graaschwarz (beim Reiben rothviolett), Dimethylamidoazobenzol dunkelviolett, p-Azoanisol braun, Azoxyanisol orange, Acetylamidoazobenzol roth, Methylorange braunviolett gefarbt u. 8. W. Bei einigen dieser Azoverbindungen kann allerdings neben der Addition auch eine Substitution von Waeserstoff dnrcb Halogen und n a bfolgende Farbnng durch Addition ron Hnlogenwasaerstofi eintreten. 617. W. Diechmann und Richard Stein: Ueber daa Verhalten von 1.3 -Diaarbonylverbiudungen gegen Essigailureanbydrid und uber die Aoetylderivate dee Dimethylund Phenyl-Hy droresor~ins . [Mittheil. aus dem chem. lnstitut der k. Akad. der Wissensch. in Mfinchen.) (Eingegaugen am 11. August 1904.) Die zuerst beim Acetessigester 3) beobschtete Addition einer 1.3-Dicarbonylverbindnng an Phenylisacyanat unter Kohlenstoffsynthwe ond hat Bildnug eines GCarbanilidderivatrs im Sinne der Formel : CH,.CO.CHy.COOC&H~ + OC:N.CsHs Rich, wie an anderer Stelle ausfiihrlich rnitgetheilt werden ~1 1 , bei einer ganzen Reibe von 1.3-Dicarbonylverbindnngen wiedergefunden. Die eingehende Erforachung dieser merkwiirdigen nnd besonders im Hinblick auf die Constitotiouserforechun~ tautomerer Verbindungen interessanten Reaction hat zu der Erkenntniss gefiihrt , dass sie bedin@ wird durch die Mitwirkuug von Alkali (oder ctlideren candensirenden Mitteln) und ausbleibt, wenn jede Spur solcher condensirend wirkender Agentien ausgeechlossen wird. ~ 9 vergl. Einhorn und Prettner, Ann. d. Chem. 334, 216 (19041. 9 Behrend und Meyer, dime Beriohte 83, 623 [lNO]; Diecklnann, Diese Berichte 36, 3534 [1903]. cliese Berichte RR, 2002 [1900] ') Diose Berichte Y i , 104 [lh94]. a) Vorlsnder, Ann. d. Chem. 809, 34s. Vorlander u. Kohlmann, Ann. d. Cbem. 322, 345. ' 1 v. S c h i l l i n g u. V o r l & n d e r , Ann. d. Cbcm. W S , 184 ff.
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