Ueber das Verhalten einiger Säurechloride bei der Chlorwasserstoffentziehung
✍ Scribed by Wedekind, Edgar
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1902
- Weight
- 513 KB
- Volume
- 323
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
246 W e d e k i ? $ d , Ueber das VerAalten einiger Sdurechloride tylpikrat, aus welchem durch sehr sorgfaltige fractionirte Krystallisation aus Benzol-Gasolin und Methylalkohol beide Aether in reiner Form isolirt werden konnten. Es zeigte sich auch hier wieder, dass der Aether mit dem scbwereren Alkoholradical, also hier das i -Butylpikrat , in weitaus uberwiegender Menge entst and.
Mittheilungen aus dern chemischen Laboratorium der
Univerxitat Tiibingen.
Ueber das Verhalten einiger Sailrechloride bei der Chlorwasserstoffentziehung ;
voii E'c7gar Wedeliirzd.
Lh die Einwirkung von Chloriden gewisser einbasischer Carbonsauren auf starbe Tertiiirbasen, wie Pyridin, Triathylamin u. s. w.soweit dieselbe bisher von mir untersucht ') wurde -nicFzt zu den ontsprechenden quartlren Ammoniumsalzen, sondern zu den chlorwasserstoffsauren Salzen der betreffenden Amine fiibrt, so bot das nahere Studiuni dieser eigenthumlicben Reaction einiges Interesse.
In denjenigen Fallen, wo eine sclinelle und vollstandige Umsetzungunter Ausschluss von Luftfeuchtigkeiterfolgt, kann der fur die Chlorwasserstoffentziehung erforderliche Wasserstoff nur dem betreffenden Sanreradical entnommen sein, ein
Vorgang , der sich durcb folgende allgemeine Gleichung veran-
Es wiiren demnach aus solchen Saurechloriden, welche ein leicht abspaltbares Wasserstoffatoin enthalten, unter den oben angedeuteten Bedingungen sticlcstofund halogenfieie Korper I) VergL E. T e d e k i n d , rliese Annalen 318, 99ff. (1901). Annalen der Cliemie 323. Ed. ' ) Ber. d. dentsch. diem. Ges. 19, 56, 78.
3, Diese dnnaleu 257, 261. ' ) Vergl. C'liemikcr-Zeitung 1901, 841. ' ) Vergl. 11. a. H a m o i i e t , Bull. Soc. cliim. 5 0 , 356 (1888) und K i p p i ~i g ,
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Die gleichzeitig entstandene Heptylsaure wurde in das Kalksalz verwandelt; ich bekam aber nur 0.07 g des i n feinen Nadelchen krystallisirenden Salzes, dessen Krystallwassergehalt tibrigens demjenigen des n o r m a l h e p t y l s a n r e n C a l c i u m s entsprach. 0.0653 g verloren hei 1000 0.00