Ueber das Verhalten einiger Diazoverbindungen gegen achwefligsanre Alkalien. (Eingegangen am 9. Octbr.) Scbwef ligsaure Alkalien vereinigen aich bekanntlich mit organischen Kiirpern leicht in zweierlei Weisen; entweder ist die Verbindung nur locker, urd zersetzL sich durch Einwirkung TOD SHuren ode
Ueber das Verhalten aromatischer Diazoverbindungen gegen schwefligsaure Alkalien
โ Scribed by v. Pechmann, H.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1895
- Weight
- 306 KB
- Volume
- 28
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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โฆ Synopsis
Product, einem gelbrothen Niederschlag , welcher aus kaltem Chloroform beim Verdunsten oder aus der heissgeeiittigten Liisung in demselben Liisungsmittel in granatrothen, E U Biischeln vereinigten Prismen krystallisirt. Schmelzpunkt 1360, wobei in der Regel Verpuffung eintritt. Die Schwefel-und die 1. Stickstoffbestimmung wurden mit einem in ealzsaurer, die 2. Stickstoff bestimmung einem in Gegenwart von iiberschiissigem Alkalicarbonat dargestellten Praparat ausgefiihrt. Analyse : Ber. ftir Q n H9N3 S 04. Procente: N 14.4, s 11.0. Gef. D I) 14.3, 14.4, )) 11.0. Schwer liislich in organischen Solventien. Die Liisuog in kaltem Chloroform erstarrt, mit iiberschiissigem Brom versetzt, im Laufe von 24 Stunden zu den rothen Nadeln des p-Nitrodiazobenzolperbromides, welches an der Luft ohne Verlnderung der Form unter Bromabgabe i n gelbes Diazobromid iibergeht. Erhitzt man das Sulfoderivat mit alkoholischem Kali, so entsteht eine griioe Liisung, aus welcher sich schon beim Kochen ein Kalisalz in rothen Prismen abscheidet. Die vorstehenden Versnche sprechen nicht fiir die H a n t zsch'sche Hypothese von der Raumisomerie der beiden benzoldiazosulfonsauren Salze. Hro. Dr. A. L o o s e habe ich fiir seine Unterstiitzung bei der Ausfiihrung vorstehender Versuche bestens zu danken. Charakteristisch ist folgende Reaction :
- H. v. Pechmann: Ueber das Verhalten aromatiecher Disaoverbindungen gegen echwefligsaure Alkalien. [Aus denf chemischen Laborat. d. Akademie der Wissensch. zu Miinchen.] (Eingegsogen am 4. April.) Einige am Diazomethan gemachte Beobachtungen, woriiber spiiter berichtet wird, erweckten die Vermuthung , dass die Diazogruppe ebenso wie nach S p i e g e l l) die Azogruppe die Fiihigkeit besitzt, rnit echwefligsauren Alkalien Additionsproducte einzugehen, welche beim Kochen mit Sauren in Schwefelsaure und ein Hydrazin zerfallen : . N . N H . N H . N + . N S O ~K + . N H . Dtrhin zielende sowohl in der aromatischen als in der Fettreihe in dieser vorllufig nur im Reagensglasangestellte Versuche 1) Diese Berichte 18, 1479.
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