Ueber das Silphion der Alten
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1905
- Tongue
- English
- Weight
- 263 KB
- Volume
- 243
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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β¦ Synopsis
Bei den weiteren Fiillungen schieden sich nur noch ijlige Fltissigkeiten ab, die nicht mehr abfiltriert werden konnten.
Die Untersuchung der von den Samen befreiten Hillsen ergab, dall sich ihnen mit Chloroform, wenn auch in vie1 geringerer Menge ein Balsam entziehen lallt, der dem aus den Samen gewonnenen sehr llhnlich ist, ohne aber dessen Geruch zu besitzen.
Bus einem alkoholischen Auszuge der Hiilsen schied sich ierner bei rangerem Stehen ein briiunlicher Niederschlag ab, der sich in Natriumkarbonat, Kalilauge und Ammoniak mit brauner Farbe leicht lijste und aus der L6sung durch Sguren anscheinend unverandert wieder gefallt wurde.
Ueber das Silphion der Alten. Von Professor Dr. Be r e n d e s. (Eingegangen den 20. VI. 1906.) Es gibt wenige Pflanzen nnd Drogen des Altertums, ie 1 en Botanikern und Pharmakognosten ewiel Kummer gemacht haben, wie die Umbellifere von Kyrene, das Silphion, denn so bezeichneten die Griechen sowohl die Pflanze als auch den Saft, hauptsachlich den Wurzelsaft. Die ersten historisch sicheren Nachrichten iiber daa Silphion finden sich bei Herodot I), der Kyrene (das Hochland an der Nordkfiste Afrikas zwischen der Grollen Syrte und dem Vorgebirge Ardanisjetzt Rbs el Melloh -) als das Gebiet des Silphion angibt, aber schon von Aretaus, dem Lehrer des Homer, heillt es, dall er dasselbe nach Griechenland eingefiihrt habe. Wir begegnen ihm auch in der Arzneimittellehre der alten Juden und Inder. Bei Antiphanes*) und dern Xikander-Scholiasten (Alexipharm. 308) heillt nur die Wurzel Silphion. Galens) sagt, diese Bezeichnung sei mit der Zeit auf die game P5anze fibergegangen. Theophrast 4, nennt das Blatt Maspeton, den Stengel Magydaris, den (platten) Samen P h y l l o n wegen der Blattiihnlichkeit. Er sagt: das Blatt ist dem des Sellerie (oihrvov) tihnlich, der Stengel ist einjiihrig; im Friihjahr erscheint zuerst das Blatt, welches sehr 1) Herod. IV, 169 und 192. 2) Athen. I, 60. 8) Comment. in Hippocr. de vict. in acut. tom. IV, p. 077 (Kiihn). 4) Hist. pl. VI, 3 (2). 1) Theophr. de cam. pl. I, 6(1). 2) Mat. med. 111, 84. 8) Hist. nat. SIX, 16 (38).
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