Ueber das Myroxocarpin, eine neue krystallisirbare Substanz aus dem weissen Balsam von Sonsonate
โ Scribed by Stenhouse, J.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1851
- Weight
- 205 KB
- Volume
- 77
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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โฆ Synopsis
Vor einigen Monalen erhielt icli von Hrn. P e r e i r a cine Probe cincs wohlricchenden, halldlussigon Balsams, welclier diesem unler drm Namcn von weifsem Balsana von Guatemala ails zugeschickt worden war. Dieser Balsam sol1 aus den Friiclitcn dessclbcn Bauins gc-M onnen werden , welclier aucli dcn gewijhnlic.1ien peru\ianischen Balsam liefert. (Vergl. S. 309.) Der weifse Balsam verlialt sich gegen Lackmuspapicr ncutral und hat einen eigenlhuiiilichen , angenehmen Gcruch , der dern von kllelilotus ziemlich nahc komtnt. Digerirl man den Balsam mit gewohnlichern Weingeist , so wird cine ziemlich grofse Menge desselben lcicht gelost, und wenn man die klare Losung zwiilf Stunrlen lang rultig slehen Iafst , so selzen sich nach und nach grofse weifse Kryslalle ab. Die Krystalle sind von einer betriichtlichen Menge harzartiger Materie verunreinigt, welche aher riach Behandlung mit ein wenig Thierkohle und wiederholtem Krystallisiren verschwindet. Die reinen Kryslalle haben keinen Geruch und Idden breite, diinne Prisnicn von dcr Lange eines Zolls urid dariiber. Sie hesilzen etwa den Glanz des salpetersauren Silberoxydes. Sie sirid hart und hriichig, unliislich in heifsem und kallem Wasser, aber leicht lijslich in heifsem Alkohol und Aelher; aucli in kaltem Alkohol und Aelher losen sie sich zuiri Theil. Sie hahen selbst heim Kauen lreinen Geschmack ; ihre Lijsung verhall sich gegen Imkmuspapier tral. Ich gebe dieser kryslallinischen Substanz den Namen neu-Myr-*) Pharmaceutical Journal X, 290.
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