Ueber das Dampfvolumen (in Cubikcentimetern bei Siedetemperatur und beim gewöhnlichen Druck), welches beim Verdampfen von einem Cubikcentimeter einer Flüssigkeit beim Siedepunkt entwickelt wird
✍ Scribed by J. A. Groshans
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1897
- Tongue
- English
- Weight
- 350 KB
- Volume
- 297
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
Ueber d a s Dampjuolurnen (iut Czcbikcentimetm bei Siedetemperatur wnd beim gewohmlichen Druck), welches beim Ferdampfen uon ainem Cubikcentimeter einer Zl$kssigkeit beim Siedepunkt emtwickelt w i r d ; uon J. A. G r o s h a m s . Das Dampfvolumen von A g ( A ist Moleculargewicht) absoluten Siedepunkt Ts d wird bekanntlich erhalten, beim wenn man das Volumen bei Oo und 0,76 (welches fur alle chemischen Korper dieselbe Grosse hat) mit Ts #d/ 273 multiplicirt. Um das Dampfvolumen von einem Cubikcentimeter Flussigkeit zu erhalten, muss das Product noch durch das Molecularvolumen ( N Y ) dividirt werden; um diese Division leicht vorzunehmen, bietet die folgende Betsachtung und die dabei entwickelte Formel einen eigenen Nutzen. Das fur alle chemischen Korper gleich grosse Moleculardampfvolumen, von welchem oben die Rede war, ist bekanntlich das Volumen von 2 g Wasserstoff bei Oo und 0,76 m und wird gleich 22327 ccm angenommen. Demnach ist die Dampfmenge von A g eines jedeii chemischen Korpers beim Siedepunkt und 0,76 m gleich 22327 17s d l 2 7 3 oder einfacher gleich 81,78 T s d. Man findet daher das Dampfvolumen von einem Cubikcentimeter durch die Formel : 1 s d B P = 81,78 --M 8' Wenn man diese Formel auf Gruppen ,,ahnlicher" Korper anwendet, erkennt man bald, das B Y fur alle Korper jeder Gruppe nahezu gleich ist. Wir wollen aus einer von A. Masson l), Professor zu Melbourne, publicirten Tabelle, welche sehr viele Beispiele enthalt, einige derselben anfiihren.