Ueber das Camphen des Borneols und des Camphers
✍ Scribed by Kachler, J. ;Spitzer, F. V.
- Book ID
- 102898106
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1880
- Weight
- 863 KB
- Volume
- 200
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Ist die Menge des Nickels grober oder verlangt man ein genaueres Resultat, so diirfte zweckmafsig so zu verfahren sein, dafs man aus der L6sung der beiden Metalle in Salpetersiure zunachst das Kobalt durch Kaliumnitrit abscheidet, bierauf filtrirt , den Niederschlag , welchen man nicht weiter eustuwnschen braucht, in Salpetersiure 16st und nun die Bestimmung des Kobalts in der bekannten Weise vornimmt, D a r m s t a d t im September i879.
Ueber das
Camphen des Borneols und des Camphers ; von J. Kadler und F. Y. Spitaer. (Ahnr dam Laboatorium des Proferron A. L i e b o n.) (Der k. Amd. der Wiwemchdtan nu Wien rorgelegt in der Bitmng am 10. Juli 1879.) In freheren Arbeiten haben wir unabhingig von einander, der Eine von Borneolchlorid &oHI,Cl*), der Andere vom Campherdichlorid GoH1&ls **) ausgehend, Kohlenwasserstoffe erhalten nnd naher beschrieben. Dieselben zeigten bis auf eine Differens von einigen Graden im Schmelzpunkte in ihren Eigenschaften eine auffallende Uebereihstimmung. Nachdem in der ersteren Arbeit nechgewiesen wurde, dafs das natiirliche und des aus dem Campher gewonnene Borneo1 sowie die entsprechenden Chloride identisch seien, erschien e priori die Identiut 9 Eachler, Uber Bomeommpher, diem Annden leu, 86. Synthc~a remer Homologan, diere Amden 181, 126. Ira) Bpftner, aber e h rom Camphor derioirendes Camphen und die daa Borneob und des Camphera. 34i der beiden nus verschiedenen Celnpherdenvaten erhaltenen Camphene wahrscheinlich. Der Kern GOHIB konnte in beiden Pollen derselbe bleiben und nus GoHllCl durch Anstritt von HCl , aus CloHI8Cb rlurch Entziehung des Chlors entstanden gsdacht werden. Gerade die Frage, ob der Kohlenwasserstoff f-iOHIe als eigentlicher Grundkern der K6ryer nus der Camphergruppe zu betrachten sei, liefs in theoretischer Beziehung einen experimentellen Beweis der Identiut der Camphene oder deren Beziehung zu einander wichtig erscheinen. Urn diese Frage in priiciser Weise losen zu kiinnen haben wir uns gemeinachaftlich das Studium dieser Camphene zum Ziel gesetzt, wobei die mit beiden vorgenommenen Reactionen stets unter qleichcTr Bedingungen ausgefiihrt wurden. *) 0,2940 g Substanz (Rohproduct) liefartan bei der Verbrennung 0,6210 C02 und 0,1983 &O; 0,3097 g ergaben 0,4272 AgCl **) 0,2606 g Camphen gaben beim Verbremen 0,8407 COP und 0,2875 HpO. *) Die Anabextc M Borneo1 k6niito n;jglichemei&a erh6bt werden, wenn man ststt Colnphrn desson Chlorhvdrat direct mit uordihnter SAwefelsKure erhiben atirde. *") ;dreeb6rickt fur Chemie u. n. w. mr 18L6, 111. *"4) Compt. rebd. 5 0 , 3 8 1 .
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R,rG n iwg , a e r die Nelkenrbrrrc? wenigstens , dafs das cyansaure Salz der Ammoniumbtlsm sich von don cyansauten Stllzeii d.er Ammoniakbascn verschieden verhiilt. \*) h e r obigem Titcl; Gii6tingen 1857. \*\*) Aachrichten YOII der Univcrsitit und der H. &sellsch. d. Wissensch.