Ueber das Calciumchromat. Studien über die Löslichkeit der Salze. V
✍ Scribed by Mylius, F. ;von Wrochem, J.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1900
- Weight
- 478 KB
- Volume
- 33
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
mnnnigfaltigen Constitutions-Verschiedenheiten auch kaum rr1 ~niirheu kanu.
Die Vergleichung der aufgefuhrten Werthe der Lijslichkeit giebt :iber eine Erkliirung fur die Erscheinungen, welche man bei d e r praktischen Sattigung von Natron durch Chromsaure tliatsiichlich beobachtet.
Tragt mail in gesattigte Natronlosung unter guter Kihlung nach uxid nach feste Chromsaure ein, so wird zuerst ein blassgelber Niederschlag (Hemichromat) erzeugt ; daraus entsteht weiter eiu gelber Krystallbrei (Monochromat). Derselbe lost sich bei weiterem Zusatz ron Chromsaure wieder auf, wohei jedoch eine erneute Abscheidung orangegelber Krystalle (Dichromat) erfolgt. Auch dieer losen sich mit Hiilfe von Chromsanre zu einer klaren, rothbraunen Flussigkeiauf (Trichromat); dieselbe vermag auch noch weitere Mengen ron Chromsliure zu lijsen; endlich aber erstarrt das Ganze vollig zu einer dunkelrothen Krystallmasse (Tetrachromat).
Das Endproduct der Reaction. ails fiir 180 gesiittigter Natron-l6suug entstanden, hesitzt die Zusarnmensetzung Na:, 0. 4 Cr 03. 5 . 3 H 2 0 ; es bedarf noch 3.6 Mol. Wasser zii seiner Losung, wlhrend das krystallinische Natriumtetrachromat 4 Mol. Kryetallwas>er enthiilt. C h a r l o t t e n b u r g , December 1900. -619. F. M y l i u s und J. von W r o o h e m : U e b e r das Calciumchromat. Studien uber die Loslichkeit der Salze. V. (Mittheiluiig ails der pbysik.-techn. Reichsanstalt.] (Vorgetragen in der Sitzung von F. Mylius.) Die Analogie der Chromate mit den Sulfaten. welche Rich in der Isomorphie ihrer normalen Alkalisalze ausspricht (vergl. die VOP stehende Mittheilung), legte es nahe, zum Vergleiche auch die Salze der alkalischen Erden heranzuziehen, und insbesondere gegenuber dem Gyps das Calciumchromat in's Auge zu fassen, desseu Vrrhalten zu Wasser, trotz seiner praktischen Anwendung bei der Yerarbeitung des Chromeisensteins, nur unvollstfndig bekannt ist. Die bei der Priifung der Natriurnsalze beobachtete Maxinigfaltigkeit im Sattigungsvermiigen der Chromsaure macht sirh auch dem Kalk gegenuber bemerkbar. Man erhiilt eine Reihe von Salzen, in welchen der molekulare Gehalt der Basis um den nchtfachen Betrag wechseln kann. Die erste Stufe der Sattigung stellt das bisher unbrkannte C a lc i u m -T e t r a c h r o m a t , CaaCrdOla + 6 H 2 0 , dar, welches man in dunkelrothen, sehr leicht lijslichen Krystallen durch Eindampfen stark chromsaurer Chromatlijaungen iiber Schwefelslure erhalten kauii. ' I S i e w c r t , ehenda 18l;Y, 148. * r . u e I . n. r h r m . C e w l l d m r t : Jnbrg. X X X I i I .
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