Ueber das Alkaloïd der Granatwurzelrinde
✍ Scribed by Dr. med.; Prof. Ferd. Aug. Falck
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1879
- Tongue
- English
- Weight
- 179 KB
- Volume
- 214
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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✦ Synopsis
P. A. Fulck, Uebcr d. Alkaloi'd d. Gmnstvrurzelrinde. an Catechinkrystallen, nebcn diesen findet man aparlichc PHanzcnrcste und yuadratische Krystallc von Calciumoxalat. Dcr Gehait an Gerbstoif betragt 45-46 O/". Es komrnt aus Calcutta in den Ilandel. Ueber das dlkaloi'd dcr Branatwurxelrinde. Von Dr. mod. P e r d . d u g . F o l c k , Prof. in &el.
In ihren
Sitxung.cn vom 20. Mai nnd 26. August 1878 wurden der l'rarizosisclien Academic dcr Wissenschaften COYrespondenzen vorgelegt, wclche den Titel fiihren : Sur la pelletiBrine, alcaloide dc l'Ccorcc?. dc grcnadier. Bote dt: 31. T a n r e t , prdsentke par 11. B e r t h e l o t . (Compt. rend. 86 1279, 87 358). T a n r e t theilt mit, dass es ihm gelungcn ist, aus der Binde der Wurzel pnd Stcngel des G-r a n a t b a u m s, dnrch Behandlung rnit Kalkmilch, huszielien niit Wasser, Schuttcln rnit Chloroform und Bclrandeln clcr Chloroformliisung rnit verdiinnten Saurcn, cin Salx in lirystallen darzustcllcn, aiis welchem durch Zersetzen mit kohlensaurern Kaliuni e i 11 A l k a -1 o 'i d isolirt werden lionnte. Dieses Alkaloid ist iilartig , farblos , bei gewolinliclicr Temperator schon fliichtig; cs siedet bei 180° C . , Iosl sicli leicht in Wasser, Alkohol, Aethcr, Chloroform; cs hat bei O o C. ein specifisches Gewicht = 0,999, ein Itotationavermogen : (u)i = + 8O. Seine Zusarnmensctmng fuhrt zu der Pormcl: C s H w ' J XO (Dampfdichtc gef:: 4,66; bcr.: 4,8l). Das Slkalo'id rcagirt stark alkuliscli, bildet bei Gegenwart von Saurediimpfen , iihnlich dexn Ammoniak, dicke Nebel, fEll t Metallsalze, Tannin, Jodkaliumdoppelsalze, Phosphormolybdansiiurc; fiirbt; sich rnit Schwel'elsaure und Kaliumbichromat : griin; liefcrt krystallisirende Salze. Die Ausbeutc?. betrug aus 1 Kg. Kindc des Handeld: 4 g. schwefclsaures Salz. T a n r e t nennt diesefi A l l d o i d , wolchcm nach einigon therapuutischeii Untersuchungen die Wirliung der Granal-
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Diese Zahlen weisen darauf bin, dass die sich bildenden Mengen von Manganperoxyd, bei der Reaction mit unterchloriger Saure, von den relativen Mengen unterchloriger Saure und Chlormangan abhangen; jedoch ist diese Abhangigkeit der, welche bei Kobalt beobachtet ist, gerade entgegengesetzt, namlich: b