Ich habe in einer vorhergehenden Mittheilung \*+) angegeben, dafs, wenn man die Broniverbindung des gebroiiiten Aethylens tropfenweise in einen Ueberschufs einer siedenden alkoholischen Kaliliisung fallen liifst, welche in eineiii Kolbeii enthalten ist aus welcheiii vorher durch kurzes Kochen die Lu
Ueber das Acetylen
✍ Scribed by Miasnikoff, M.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1861
- Weight
- 149 KB
- Volume
- 118
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Indem ich einige Versuche mit Bromvinyi machte, bin ich zur Entdeckung einer interessanten Entstehungsweise des neulich VOIA B e r t h e l o t unter dem Namen Acetylen beschriebenen Kohlenwassersloffes &H2 gefuhrt worden. Diese Entstehungsweise giebt zugleich ein leiclites Miltel, Acetylen zu bereiten.
Leitet man Dampfe von rohem, auf gewBhnliche Art bereitetern Broitivinyl in eine abgekGhlle arnmoniakalische Losung von salpetersaurern Silber, so sclreidet sich ein anfangs gelbes, bald grau werdendes Pulver aus, und eine olfiirtnige atherische Schiclit sammelt sich unter der wasserigen Flusssigkeit. Diese Schicht ist Bronivinyl, das durch eine Destillation bei ungefahr 20° leicht abgeschieden werden kann. Wird nun dieses Bromvinyl in Dampfform wiedcr in die Silbcrlosung geleitet , so bildet es kein pulverf6rmiges Product mehr; werden aber seine Dampfe erst durch heifse alkoholische Aetzkalilosung und dann in die Silberlosung gefuhrt, so entsteht wieder das erwa1int.e Product, wahrend in der Kalilauge Bromkalium abgeschieden wird. -Macht man den Versuch so, d a b die Darripre des Brornvinyls elnige Male durch die heifse alkoholische Kalilosung hindurchstreichen, so verschwindet das Brornvinyl vollstandig und das pulver-
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