Ueber Condensation von Anthrachinon mit Phenolen
✍ Scribed by Scharwin, W. ;Kusnezof,
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1903
- Weight
- 312 KB
- Volume
- 36
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
P h e n o 1 a n t h r a c h i n o n. Uas Anthrachinon lasst sich unter Wasseraustritt mit gewohn-lichen1 Phenol condensiren. Diese Reaction haben wir auf Llgende Weise durchgefiihrt. In eineni zugeschniolzenen Rohr wurde ein. inniges Gernisch von je 20 g fein pulveiisirtem Antrachinon und t'heuol init 55 g 2inntetr:ichlorid et,wa 6-7 Stdn. auf 1400 erhitzt. Man lrocht d a m die braun gefiirbte Masse oft mit Wasser aus, behandelt den Ruckstand mit verdiinutem Alkali und filt.rirt die nlkalische Fltssigkeit vom unveriinderten Antrachiuon ab. Beim Neutralisiren erhalt man schliesslicli das Condensationsproduct. in Gestalt von gelblichgrauen Flocken. Diese Snbstanz ist aber noch sehr uurein, und ihre Reinigung ist ziernlich Iangwierig. Dieselbe gelingt am schnellsten durch mehrmaliges Umkrystallisireii nus verdiinntem Alkohol. Die erste dkoholische Liisung besitzt eiue dunkelbraune Farbe, und sogar nach der dritten und vierten Krystallisation giebt die anscheinend farblose Suhstanz noch intensiv gelb gefarbte LGsungen. Urn das Phenolantrachinon ganz rein darzu$tellen, sind ini besten Fall? sechs oder sieben Rrystallisatioueii eiforderlich. Das Pheno1anthr:tchinoii bildetakleine, farblose K;:l.deln, die unter dem Mikroskop als sehr gut ausgebildete , lange, flache, beiderseits ') A. Heidenreich, diese Berichte 27, 1453 [1894]. 2, A. W. Smith, diese Berichte 24, 4025 [1591].
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