Ueber Chino-a:p-α-phenyl- und Chino-a:p-α-methyl-Chinolin-γ-carbonsäure
✍ Scribed by Willgerodt, C. ;von Neander, Erwin
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1900
- Weight
- 383 KB
- Volume
- 33
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
Das J o d i i t h y l a t krystallisirt in dunkelbrauneo, leicht briichigen Saulen, die bei 2390 (iincorr.) schmelzen; es wird in Phnlicher Weise wie das Jodmethylat dargestellt. C ~~H I O N ~. ~J C ~H ~. Ber. 5 50.30. Gef. J 49.83. F r e i b u r g i. B., den 2. October 1900. 479. C. W i l l g e r o d t und Erwin v o n Neander: Ueber Chino-a:p-ic-phenyl-und Chino-a:p-a-methyl-Chinoliny-carbonslure.
(Eingegangen am 10. October.)
kIs Bei der Darstellung der Chino-a : p-rr-phenylchinolin-y-cnrbons8nre wurde eine Losung V O J ~ 45 g o-Amidochinolin in 300 g absol. Alkohol in 3 Ziigen mit 36 g Brnzaldehyd und 29 g Breoztraubengiiilrc., gelost in 300 g absol. Alkohol, rersetat und nach jeder Zugnbe ungefahr 3 Stunden gekocht. Es fallt dabei eine unreine Siiure nus, von der die lieisse Liisuiig abfiltrirt werden muss. Das Filtrat liefert beim Erkalten eine Masse. die ausserlich von der Saure knum zii unterscheiden ist, wenngleich sie nur Spuren derselben enthalt illid zum grossten Theil aus harzigen Producten besteht. Ilampft man, nachdem vom Harz abfiltrirt worden ist, einen Theil des Alkoliols der Liisung a b und koclit dieselbe am Ruckfiasskiihler, so sclieidet sich wiederum Saure ab, und aus dem Filtrat wird auch wieder Harz erhalten. Man hat diese Operationen fortzusetzen, bis der Alkohol der Losung fast ganz verdampft ist. Von halbreiner Siiure werden auf diesem Wege niir 20-2.5 g nus den angegebenen Ausgongsmaterinlien erhalten. Kocht man dieselbe mit Eisessig, so gehen alle Verunreinigungen uud n u r ein kleiner Theil der Saure in LBsung, nus der sich n u r die Letzrere beim Erkalten ausscheidet. Die reiiie, iius Eisessig umkrystallisirtc. Cliino-a:p-n-phen~lchinolin-y-carbons~ure ist ein schwach gelb gefarbtrs I'ulver, das aus mikrokrystallinischen Nadelchen beste'it; sie ist fast unlBslich in Alkohol, unloslich in Wasser