Ueber Chelidonsäure
✍ Scribed by Wilde, C.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1863
- Weight
- 263 KB
- Volume
- 127
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Von der Chelidonsiiure, die anf bekannte Weise aus Chelidonium majus dargestellt wurde , konnte leider nicht eine zur ausfiihrlichen Untersuchung hinreichende Menge gewonnen werden. Chelz%onsnu,res Si2ber G7HYAgQti + H,O. -Dieses Salz ist friiher von L e r c h nicht beschriehen. Eine stark verd h n t e Liisung der Saure wurde rnit Soda neutralisirt, init salyetersaurern Silber gefallt und der weifse flockige Niederschlag (lurch Kochen wieder gelost. Beim Erkalten krystallisirtcn feine weifsse Nadeln (des zweibasischen Salzes) herans, welche sich nach 24stundigem Stehen in der Mutterh u g e in einen schweren , kornig krystallinischen, in Wasser unliisliclien Niederschlag verwandelten. Dieser lieferte beirn Uaikrystallisiren aus sehr verdunnter Salpetersaure , wovon er eine grofse Menge zur Liisung brauchte, glanzend weifse Nadeln, die sich an der Luft bei gewohnlicher Temperatur und bei 100" nicht veriindcrten, und bei 140 bis 15O0 ein Mol. Krystallwasser verloren.
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