𝔖 Bobbio Scriptorium
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Ueber Brechungsverhältnisse


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1842
Weight
151 KB
Volume
44
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Das

BrechungsverMbnifs kann als ein specifmlies Keiinzeicben der Korper betraclitet werden; iu der Mineralogie hat man d a w n aucli schon Kutzen gezogen, und auch fur die Chemie ist die Kenntnifs dcs BrechungsverhHltnisses in vielen Piillen von liiichsteni Interesse. Unter den specifkchen Kennzeichen giebt es gewisse physikalische EigenschaRen, wie Dichtigkeit, Siedpunkt u. s . w., mittelst welcher man sich der Reinheit eincs licirpcrs versicliern kann, und die daher unter diesem besondern Gesichtspunkt sehr schalzbar sind. Deville") hat gezcigt: dsfs unter diesen Eigenxhettcn auch das B~chrmgmfffrtiltn# eine ganz besondere Beriicksichtigurg verdient. Naclidem sich Devillc danlber verbreitet hat, auf welclie Weise man den Brechungsexponenten einer Fliissigkeit mit hin- reicliender Genauigkeit bestimmcn kijnne, geht er zu einer hochst interessanten Reihe yon Versuchcn itber die Brechungsexponenten wbseriger LBsungen yon Alkohol, Holzgeist und Essigsaure fiber, 811s welchen liervorgeht, wie innig der Brechungsexponent zu dem Mischrmgsverhaltnifs dieser Fliissigkeiten steht. Versucho mi t Alkohol. -DM zll diesen Venmchen angewandte Alkohol haUe bei 16OC eine Dichtigkcit = 0,796. AUS diesem Alkohol und Waxier bildete Deville Liisungcn, die im Alkoholgehalt urn ein Zehntel (dem Gewichte nach) verschieden waren. Bei einer Temperalur von 160 ergaben sich higende Werthe der Brediungsexponenten der verschiedenen Mischungen. *) AM. de c b . et do phys. Ser. Ill. T. V. p. 129. Paggcndorff's Ann. Bd. LVII. pag. 267.


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