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Ueber basische Fäulnissprodukte

✍ Scribed by Salkowski, E. ;Salkowski, H.


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1883
Weight
237 KB
Volume
16
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Base, sowie iiber ihre toxikologische Wirkung weiteren Aufschluss bringen zu kiinnen.

Zum Schluss miichte ich nur hoch auf einen besonderen Umetand aufmerksam machen, namlich auf die Anzahl der Kohlenstoffatome in den vorliegenden Verbindungen. Eine Beziehung der ersten Base, CsHlrN2, besteht vielleicht zu dem von J a f f d entdeckten Ornithin, das die Zusammensetzung hat: CbH12NaO2. Auch das Neurin, Cholin, Muscarin enthalten 5 Kohlenstoffatome. Von S c h u t z e n b e r g e r werden auch Amidosauren mit 5 Kohlenstoffatomen als regelmiissige Spaltungsprodukte des Eiweisses angegeben. Andere Erfahrungen und Beobachtungen liegen schon vor, welche beweisen, dass die physiologische Bedeutung der organischen Substanzen in den Organismen nicht bloss von der chemischen Constitution derselben, sondern bald mehr. oder weniger von der Zahl der darin befindlichen Kohlenstoffatome abhiingig ist.

  1. E. und H. Selkowski: Ueber baeieohe Ftiulniseprodukte.

(Vorgetragen in der Sitzunq von E. Salkowski.) Im Verlaufe unserer Untersuchungen uber die Produkte der Eiweissf"aulniss haben wir nicht umhin gekonnt, das in neuerer Zeit so vielfach bearbeitete Gebiet der basischen Faulnissprodukte zu beriihren. Wenngleich uns dieser Gegenstand zunachst in zweiter Linie interessirte, SO haben wir doch seit langerer Zeit unsere Aufmerksamkeit darauf gerichtet; die bisher gewonnenen Resultate sind trotzdem noch keiiieswegs abgerundet und allseitig klar gestellt, so dass wir uns nur mit Rucksicht auf die kiirzlich erschienenen Mittheilungen ron B r i ege r in den Verhandlungen der physiologischen Gesellschaft zu Berlin'), welche unser Arbeitsfeld nahe zu streifen scheinen, entschliessen kBnnen, scbon jetzt einen vorlaufigen Hericht iiber unsere Erfahrungen zu erstatten. B rieger reinigt zur Darstellung seiner Substanz die aufgekochte Faulfliissigkeit durch Fallung mit Bleiacetat, nimmt dann die Base in Amylalkohol auf, entfernt die Oxysiiuren u. 8. w.' durch Ansauern mit Schwefelsaure und Ausschuttdn mit Aether, die Schwefelsilure durch Baryt, den Ueberschuss davon durch Rohlensaure unter Erwiirmen.


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