Ueber Aufbewahrung pharmaceutischer Pulver
β Scribed by H. Bonnewyn
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1866
- Tongue
- English
- Weight
- 200 KB
- Volume
- 176
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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β¦ Synopsis
Herr H e r o u a r d hat im Journ. de pharm. et de c h i n ~. 1862 eine Abhandlung uber diesen Gegenstand veroffentlicht, in welcher er behauptet, dass sich die Pulver in blauen oder grauen Papiersacken besser halten, als i n hermetisch verschlossenen Flaschen und bei Abschluss des Lichts, welche Aufbewahrungsart seit langer Zeit in Gebrauch gewesen ist.
H e r o u a r d griindet seine Behauptung auf das Beispiel des Pulvers der Canthariden, welches uber zw61f Jahre lang in Papiersacken aufbewahrt nichts von seinen blasenziehenden Eigenschaften verliert. Durch eine funfzehnjahrige Erfahrung als Hospital-Apotheker habe ich die Richtigkeit dieser Thatsache besratigen mussen. Doch eile ich zu gestehen, dass diese Art der Aufbewahrung, einzig und allein fur dik Canthariden passend, durchaus nicht verallgemeinert werden, namentlich nicht fur vegetabilische Pulver in Anwendung gebracht werden darf.
Wenn man, sagt H e r o u a r d , eine Wurzel, eine Bluthe oder irgend einen andern Pflanzentheil pulvern will, so beginnt man damit, ihn so vollkommen ale moglich auszutrocknen; aber welche Sorgfalt man auch darauf verwendet, so ist diese Austrocknung doch nienials eine vollstandige, und wenn man sie durch kiinstliche Warme bewirkt, so nimnit die im Allgemeinen sehr hygroskopische Pflanzensubstanz wahrend des Pulverns die verlorene Feuchtigkeit wieder auf und setzt sich mit der umgebenden Luft ins Gleichgewicht.
Wenn nun das Pulver in diesem Zustande in ein Glas gethan und dieses gut verschlossen, auch mit schwar-*) Vom Herrn Verfasser a16 Separatabdruck mitgetheilt und ubersetzt von H. L a d w i g .
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Nacb neu ragestellten Versochcn fand Ni v e t die iiltere angegebene Methode, daf' die Milben in Contheriden d u d Campher gatfidtet werden, welche vun F a r i a e l (Joarn. de pharm. 11111. ) verdringt war, zaoerliirsig. Nur darin rtirnmt or mit F a r i n e r Gberein, dab die Anthreauslarvea nicht