Ueber Amidoderivate des Triphenylmethans
โ Scribed by Elbs, Karl
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1884
- Weight
- 308 KB
- Volume
- 17
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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โฆ Synopsis
Schmilzt man T r i p h e n y l m e t h y l b r o m i d mit M a g n e s i u mp u 1 v e r , so tritt energische Bromwasserstoffentwickelung ein, und inan erhiilt als I-Ianptprodukt P h e n y l e n d i p h e n y l m e t h a n , wie es schon beim Erhitzeii des Bromides fur sich alleiri entsteht.
Wendet man statt Magnesium K u p f e r p u l v e r , an, so entweicht OUT eine ganz geringe Menge Bromwasserstoff j das Reaktionsprodukt ist ein Gemenge mehrerer krystallisirbarer Kijrper. 5 . A l u n i i n i u m c h l o r i d reagirt mit einer Lijsung von Trip h e n y l n i e t h y l b r o m i d in B e n z o l nur trage in der Kalte; erst beim Erwarmen tritt nennenswerthe Bromwasserstoffentwickelung ein. Die braane Masse wiirde mit Wasser versetzt uiid mit Dampf destillirt. Ausser einem hellgelben Harze wurde nur T r i p h e n y lc a r b i n 01 gewonnen. Weitere Versuche miissen eiitscheiden , ob der grosste Theil des Bromides von Chloralominium nicht angegriffen wurde und bei der Hehandlung mit Wasserdampf Carbinol und Bromwasserstoff lieferte, oder ob bei der Reaktion ein Korper entsteht, der unter solchen Umstanden als Spaltungsprodukt Carbinol erzeugt.
Ich bitte, mir die Bearbeitung der angedeuteten Umsetzungen des Triphenylmethylbromides fur einige Zeit zii uberlassen.
179. K a r l Elb 8 : Ueber Amidoderivate des Triphenylmethans.
[Mittheilung aus den1 Freiborger UniversitItslahoratoriurn.1 (Eingegangen am 24. hliirz; mitgethcilt in der Sitzung von Hrn. A. Pinncr.)
Im Sommer rorigen Jahres berichtete ich iiber einige mittels C h l o rp i k r i n ausgefuhrte Synthesen und beschrieb im Anschliisse hieran die Einwirkung von A m m o n i a k auf T r i p h e n y l m e t h y l b r o m i d *).
Eine von O t t o N a u e r i im letzten Hefte dieser Berichte2) gernachte Mittheilung )) ii b e r T r i p h e n y l m e t h y 1 a m i n berucksichtigt diese meine Versuche nicht, was mich veranlasst, schon jetzt die Resultate einer noch nicht zum Abschluss gebrachten Arbeit zu veriiffentlichen.
An nieinen f r i
i h e r e n Angaben habe ich n i c h t s zu a n d e r n . Dagegen kann ich nun den Grund angeben, wesshalb meine danialige~~ Analysen des Platindoppelsalzes einen zu niedrigen Platinund Kohlenstoffgehalt und einen zu hohen Wasserstoffgehalt ergaben fir einen Kiirper vou der Znsammensetzung: [(C, H5)3 CN Hz . H C1]2Pt Cla.
l ) Dieac Bcriclite XVI, 1574. 2 ) Diese Berichtc XVII, 44'2. Kerichte d. D. chern. Gesellschaft.. Jahrg. XVII.
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