Ueber Acridin
โ Scribed by Graebe, C.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1883
- Weight
- 248 KB
- Volume
- 16
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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โฆ Synopsis
moniak in offenen Gefhsen erhielt H e i n z l) neben Glycol-, Diglycolund Triglycolsaure nur Spuren von Glycocoll. Von der Voraussetzung ausgehend , dass, wenn Chloressigsaure statt mit gelostem Ammoniak mit trocknem, kohlenssurem Ammon erhitzt werde, die Umsetzung zu Amidoessigsaure und Salmiak eine vollstiindigere sein muss, habe ich Chloressigsaure mit dem dreifachen Gewichte trocknen, gepulverten, kohlensauren Ammons in einem oRenen Kijlbchen im Schwefelsaurebade erhitzt. Die Einwirkung beginnt bei 60-70ยฐ, die Masse schmilzt und die Temperatur steigt allmalig bis auf 130ยฐ, wo die Masse fest wird. Die Schmelze wurde nun in Wasser geltist, mit Bleioxyd zur Entfernung des Ammoniaks langere Zeit gekocht, am dem Filtrate das Blei durch Schwefelwasserstoff entfernt und die bleifreie Losung auf dem Wasserbade concentrirt. Durch Kochen dieser Losung mit kohlensaurem Kupfer wurde dann das W r Glycocoll charakteristische Kupfersalz dargestellt, das einmal aus heissem Wasser umkrystallisirt 7.96 pCt. Krystallwaaser und nach dem Trocknen bei looo 30.05 pct. Kupfer enthielt. Der Formel (CzI&NOa)a Cu + H2O entspricht der Krystallwassergehalt 7.84 pCt. und das Salz (C2I&NO2)2 Cu enthiilt 30.03 pCt. Kupfer. Bei wiederholten Darstellungen wurden 20 pCt. Glycocoll von der theoretisch berechneten Menge erhalten. Immerhin hat diese Be-' ) Ann. Chem. Pharm. 122, S. 283. 2, Diese Berichte XVI, 1809. 3, Diese Berichte XVI, 1609.
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