Uber Bestandteile des Safrans. I. Mitteilung. Über das Pikrocrocin
✍ Scribed by E. Winterstein; J. Teleczky
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1922
- Tongue
- German
- Weight
- 345 KB
- Volume
- 5
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Der Safran, die Karbcn von Crocus sativus, ist schon wicdcrliolt Gegenstand chemischer Untcrsuchungcn gewcsen ; bisher aber ist noch keincr seiner charaktcristischen Bestctndtcile in reinem Zustande isoliert und gcnau untersucht wordcn. Pharrnakologische Prufungen dieser Ihoge, die von Alters her in der Medizin eine grosse Itolle gcspielt hat, sind noch nicht ausgefuhrt worden. Fur den Xahrungsmittelchemiker bietet der Safran cbcnfalls vielseitiges Interesse, da die Falschungen dieses Gewiirzes nach ,,Legionen" zlihlen'). FYir habcn es daher unternonimen, einzelne Bestandteile des Safrans darzustellen, diese genau chemisch zu charaktcrisicrcn und zu vcrsuchen, nebenbei in Fortsetzung dieser schon vor zchn Jclhren begonnencn Arbeit eine einfache Methode zur Wertbestimrnung des Safrans auszuarbeiten. Ausserdem werden eine grosse Anzahl von Safransorten tunlichst genaii quantitativ untersucht z). Dic hier mitgeteiltcn Ergcbnissc sind schon Iangst gewonnen worden ; ihre Veriiffentlichung musste aus ausscrcn Grunden his jetzt unterbleiben. Jm folgenden inachen wir cine kurzo Mitteilung uber einen charakteristischen Bestandtcil des Sufrans, das Glucosid Pikrocrocin. Kayser3) gcwann zuerst durch Extraktion von Safran iuit Athcr cine bei 75O schmclzende Verbindung, die 57,17% C und 8,50% IT enthielt ; er nanntc diesc Verbindung Pikrocrocin. Wir habcn nun clas Pikrocrocin in reinem Zustantl dargcstellt. 1) A. Tschirch, Handbuch der Pharmakognosie 2, 452 (1917). Hier findet sich 2) Damit ist mein Mitarbeiter A . I +' . heschiiftigt, der such die fur die chemische 3, B. 17, 2228 (1884). die gesamte Literatur uber den Safran. Seite in Betracht kommende Literatur kritisch sichten wird.
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Aus dem Inetitut fur phyeikalische und chemieche Forechung in Tokio.] (Eingelanfen am 3. Mai 1928.) Die Giftigkeit der Krote ist auch im Osten seit alters bekannt und in China wie in Japan werden noch heute Krotensekrete als Heilmittel gegen Herzleiden, Magenschmerzen usw. angewendet. Eine chemisch