Trimerisierung von Äthylidenmalonsäure-dimethylester. Ein Beitrag zur Stereochemie der Michael-Reaktion
✍ Scribed by Wingler, Frank ;Reiff, Helmut
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1967
- Weight
- 662 KB
- Volume
- 705
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
dem Wissenschaftlichen Haupt-kIbordtorium der Farbenfabriken Bayer AG, Leverkusen, und dem Organisch-chemischen lnstitut der Universitat Heidelberg Eingegangen am 31. Dezember 1966 Der Athylidenmalonsaure-dimethylester (1) trimerisiert unter dem EinfluR von Basen zu zwei Isomeren (3a und 3b) des 1 -Malonyl-3.5-dimethyl-cyclohexan-tetracarbonsaure-(2.2.4.4)hexamethplesters. Die beiden Isomeren unterscheiden sich in der raumlichen Anordnung des I-standigen Malonester-Restes. Das Isomerenverhaltnis laRt sich sowohl durch Wahl der Temperatur als auch durch Solvens und Base beeinflussen. J m Rahmen ihrer Untersuchungen iiber die ionische Polymerisation u n d die Aktivierung der gthylenischen Doppelbindung durch Alkalimetallel) erhielten Meerwein und Webev 2) 1922 aus Athylidenmalonsaure-dimethylester (1) unter dem EinfluB von Kalium-Staub in Diathylather mit 7 1-proz. Ausbeute den trimeren Athylidenmalonsiiure-dimethylester (Schmp. 96-102"). Die Autoren schlugen die symmetrische Struktur 2 vor, jedoch konnte die Verbindung nicht zu Mesitylen abgebaut werden: 1 2 ( C ~H I O O ~) ~ An diese Beobachtungen anknupfend, entschloo sich H. Meerwein im Herbst 1965, wenige Wochen vor seinem Tode, seine experimentellen Arbeiten mit dem Studium der Michael-Reaktion vinyloger Malonester fortzufuhren.
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