Transanulare Additionen von Methyllithium an 5,12: 6,11-Di[1,2]benzenodibenzo[a,e]cycloocten und dessen 5,6-Epoxy-Derivat
โ Scribed by Priv.-Doz. Dr. Rainer Herges; Dipl.-Chem. Helfried Neumann; Dipl.-Chem. Frank Hampel
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1994
- Tongue
- English
- Weight
- 430 KB
- Volume
- 106
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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โฆ Synopsis
ZUSCHRIFTEN standen. Neben zwei Arten von Triiodid-Ionen mit gleichgronen Iod-Iod-Abstinden von 293.0(2) oder 292.3(1) pm treten auch Anionen mit unterschiedlich grol3en Iod-Iod-Abstanden (294.8(2) und 290.8(2) pm) auf. Zwischen den I,-Anionen bestehen Kontakte mit Iod-Iod-Abstanden zwischen 392 pm und 405 pm. Z & Abb. 3. Elementarzelle der Kristallstruktur von 2. As: gepunktete Kugeln, I: schiaffierte Kugeln. C: offene Kugeln. Losungen von 1 und 2 in Ethanol sind UV/VIS-spektroskopisch nicht zu unterscheiden; bei beiden Verbindungen findet man die typischen Absorptionen von Triiodiden (290, 357 nm). Dies zeigt, daI3 die Iodkette in 1 nur im Kristall stabil ist, und sie beim Losen unter Bildung von Triiodid-und Iodid-Tonen zerbricht. Beim Vergleich der diffusen Reflektionsspektren zeigen sich deutlich die auch visuell auffalligen Farbunterschiede von 1 und 2. Im Fall von 1 deckt ein wenig strukturiertes Plateau den gesamten MeBbereich bis iiber 800 nm ab. Dagegen endet die Absorption von 2 im langwelligen Bereich mit einem Maximum bei 570 nm und einer abfallenden Kante, die bis ca. 750 nm reicht. Diese Befunde bestatigen den visuellen Eindruck und stimmen qualitativ rnit der Vorstellung iiberein, daI3 die Elektronendelokalisierung in 1 vie1 weiter ausgedehnt ist als die in 2. Auch die Raman-Spektren bestatigen die Strukturunterschiede im Festkorper. Das Spektrum von 1 zeigt im Erwartungsbereich der Signale von Tod oder von Polyiodiden keine Banden. Bei 2 erscheint hingegen ein intensives Signal bei 108 cm-' fur die symmetrische Valenzschwingung der Triiodid-Ionen mit gleich grogen I-I-Abstanden. Ein separates Signal fur die asymmetrische Valenzschwingung der I,-Ionen rnit verschieden groI3en Abstanden wurde nicht beobachtet. Leitfahigkeitsuntersuchungen['h] an Kristallen von 1 zeigen zwischen -50 und 130 "C einen deutlichen Anstieg der Leitfahigkeit. Die Verbindung ist ein Halbleiter mit einer Bandlucke von 0.2 eV. Bei Raumtemperatur betragt die Leitfahigkeit ca. 3 x Scm-'['71. Experirnentelles 1: Zu 0.25 g (0.81 mmol) Me,SbI werden 0.2 g (0.79 mmol) I, gegeben. Die Mischung wird gut verriihrt und in der Wirme in 5 mL EtOH gelost. Nach dem langsamen Abkiihlen auf -2.5 "C entstehen im Verlauf von 5 d goldglinrende kompakte Kristalle von 1.
Ausheute 0.32g (67%). Schmp. (Zers.) 136ยฐC; korrekte vollstandige Elementaranaylse. 2: Wie bei der Synthese von 1 werden 0.46 g (1.76 mmol) Me,AsI und 0.45 g (1.77 mmol) I, vermischt, in 25 mL EtOH gelost und auf ~ 2.5 "C gekuhlt. Nach 2 d werden rotviolette nadelformige Kristalle von 2 erhalten. Ausheute 0.84 g (90%).
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