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Tierexperimentelle und klinische Untersuchungen zur Wirkung intraven�ser Albuminzufuhr bei Hyperbilirubin�mie

✍ Scribed by Theile, H. ;Steiniger, U. ;Beyreiss, K.


Publisher
Springer-Verlag
Year
1963
Weight
540 KB
Volume
88
Category
Article
ISSN
0044-2917

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✦ Synopsis


Die Bindung yon Bilirubin an Plasmaalbumin scheint fiir die Entstehung einer Bilirubineneephalopathie yon wesentlicher Bedeutung zu sein. Nur freies, niehb an Albumin gebundenes Bflirubin soll in der Lage sein, in die Zellen einzudringen 12, woes die oxydative Phosphorylierung en~koppelt 2. Bei Hypoprotein/~mie ist die Bindungskapazit/it f/Jr Bilirubin nur gering. Dies in Verbindung mit einer erh5hten Durchlassigkei~ der Blut-Hirnschranke bewirkt, dab bei Fr/ihgeborenen sehon bei relativ niedrigem Bilirubinspiegel die Gefahr einer Bilirubinencephalopathie besteht. Eine Zufuhr yon Albumin kann die Bindungskapazit/it f/ir Bill rubin erhShen und somit einen gewissen Schutzeffek~ gegeniiber Bilirubin austiben. Es wurde deshalb die Wirkung von Albumin in dieser Hinsicht in vitro1~ 1~ sowie im Tierversuch und bei Neugeborenen in vivo, z. T. im Zusammenhang mit der Austauschtransfusion, mehrfach untersucht 3, 4,6,7,9,1~, 16, 20. Die Albuminwirkung wurde dabei yon den einzelnen Untersuehern untersehiedlich beurteil~. Zur weiteren Klarung dieser Frage, insbesondere um festzustellen, inwieweit bereits extravasal abgelagertes Bilirubin wieder in die Blutbahn gelenkt werden kann, haben wir die folgenden Untersuehungen durchgef/ihr~.