Thion- und Dithioester, 40. [2 + 4]-Cycloadditionen von Tetrathiooxalsäuredimethylester an cyclisch konjugierte, mehrfach ungesättigte Verbindungen
✍ Scribed by Gillmann, Thomas ;Hartke, Klaus
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1986
- Tongue
- English
- Weight
- 525 KB
- Volume
- 119
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Tetrathiooxalsaure-dimethylester (1) reagiert mit Cyclooctatetraen, Cycloheptatrien, verschiedenen Pentafulvenen sowie mit 1,4-Naphthochinon vorwiegend als 4x-Komponente unter Bildung von [2 + 41-Cycloaddukten. Thiono and Dithio Esters, 40') [2 + 41 Cycloadditions of Dimethyl Tetrathiooxalate to Cyclic Conjugated Polyunsaturated Systems Dimethyl tetrathiooxalate (1) reacts with cyclooctatetraene, cycloheptatriene, several pentafulvenes, and 1,4-naphthoquinone predominantly as a 4x component to form [2 + 41 cycloadducts. Tetrathiooxalsaure-dethylester (1) bildet mit ungesattigten Reaktionspartnern sowohl [2 + 4)-als auch [4 + 2]-Cycloaddukte*). Im folgenden wird nun das Reaktionsverhalten von 1 gegenuber mehrfach ungesattigten Ringsystemen mit mindestens sechs x-Elektronen diskutiert. Von besonderem Interesse ist dabei die Frage nach der Periselektivitat dieser Reaktionen, da hier auch [I6 + 41-Cycloadditionen prinzipiell miiglich waren. Dariiber hinaus stehen einige der eingesetzten Verbindungen im Gleichgewicht mit ihren Valenzisomeren, die ihrerseits zur Cycloaddition befahigt sein sollten. SchlieBlich konnten durch mehrfache Additionen von 1 an das betreffende ungesattigte System Reaktionsprodukte unterschiedlicher stochiometrischer Zusammensetzung anfallen.
C ycloadditionen an cyclische Polyene
Tetrathiooxalsaure-dimethylester (1) setzt sich mit Cyclooctatetraen (2) im Verhaltnis 2: 1 unter Bildung eines Cycloadduktes der Konstitution 3 wn, welchem als zentrale Komponente das Ringgeriist des Bicyclo[4.2.O]oct-3-ens zugrundeliegt. Dabei hat 1 einmal als 2x-und einmal als 4x-Komponente reagiert. Ungeklart ist, ob die beiden Cycloadditionen direkt mit dem Valenzisomeren des Cyclooctatetraens erfolgen oder ob der elektrocyclische RingschluB des Polyens