Theorie der Doppelbrechung in inductiver Darstellung
✍ Scribed by Franz Koláček
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1892
- Tongue
- English
- Weight
- 267 KB
- Volume
- 283
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
V. m e o r 4 e d e r D o p p e l b r e c h u n g in 4nduct4ver D a r s t e l l u m g ; v o n Pranx K o l a b e k .
Bekanntermaassen fuhren ziemlich weit auseinandergehende Voistellungen uber das Wesen der Lichtfortpflanzung in Krystallen zu den F r e s n e l'schen Gesetzen der Doppelbrechung. 11: s sei diesbeziiglich an die elastischen und electromagnetischen Lichttheorien erinnert. Im Folgenden ist de; Versuch unternommen, diese Gesetze, soweit sich dieselben auf den geometrischen Charakter der Doppelbrechung beziehen, urid als solche erfahrungsmassig gesichert sind, auf inductivem Wege abzuleiten. Zum mindesten hat man den Gewinn eines vorurtheilsfreien Einblickes in das Wesen der unentbehrlichsten Hypothesen, auf denen sich die Doppelbrechungstheorie aufbaut.
Den Ausgangspunkt bildet das Huygens'sche Princip. 1, Auf die Trennungsebene zwischen einem zweiaxigen Krystall und Luft falle eine ebene Welle auf. Das Gebiet der optischen Gleichgewichtsstorung sei einei-seits begrenzt durch zwei zur Einfallsebene senkrecht gtehende, untereinander parallele Ebenen, welche sich durch zwei Wellennormalen in Luft legen lassen, andererseits durch die Einfallsebene und eine ihr unendlich nahe parallele Ebene. A sei das zuerst, B das zuletzt in einem Punkte der Trenmungsebene A aufstossonde Ende der ebenen Welle. Ihre Breite A B sei so gewiihlt, dass letzteres Ende um die Zeiteinheit spater die Trennungsebene erreicht, als das Ende A. Die Zahl der
📜 SIMILAR VOLUMES