๐”– Bobbio Scriptorium
โœฆ   LIBER   โœฆ

The effect of the duration of the action potential on contraction in the mammalian heart muscle

โœ Scribed by M. Morad; W. Trautwein


Publisher
Springer
Year
1968
Tongue
English
Weight
912 KB
Volume
299
Category
Article
ISSN
0031-6768

No coin nor oath required. For personal study only.

โœฆ Synopsis


Zusammen/assung. Es wird eine Methode besehrieben, die es erm6glieht, das Membranpotential der Fasern eines kleinen Trabekels des Arbeitsmyokards des rechten Herzens yon Katzen-, ttunden-und Schafsherzen zu klemmen und die meehanische Spannung des geklemmten Muskelareals isometrisch zu messen. In einer l~eihe yon Versuchen wird der Verlauf des Stromes im Muske]trabeke] gepriift und sichergeste]lt, dal~ die Spannungsklemme das Membranpotential aller Fasern des Pri~parates gleiehm~Big ~ndert. Mit dieser Anordnung wird das Aktionspotentia] auf beliebige Werte verkiirzt und die Wirkung der Verkiirzung auf die isometrische Spannung mit folgendem Ergebnis untersueht:

  1. Die isometrisehe Kontraktion wird sehw~cher, wenn das Aktionspotentia], das norma]erweise 500 ms (bei 25 ยฐ C) lang dauert, auf 200 ms (gleieh der Dauer bis zum isometrischen Maximum) und weniger verkiirzt wird. Dabei 15sen die ersten 50 ms des Aktionspotentials 2/3 bis 3/4 der isometrischen Spannung aus. Verkiirzung des Aktionspotentials nach 150 ms beeinflul~t den weiteren Verlauf der Kontraktion nicht mehr.

  2. Bei ErhShung der extracelluli~ren Ca-Konzentration 15st der Beginn des Aktionspotentials (1--50 ms) absolut und relativ mehr Spannung aus.

  3. ,,Aktionspotentiale" yon 1 ms Dauer oder weniger fiihren nicht zur Entwicklung mechanischer Spannung.

  4. Die ~nderung der meehanisehen Spannung erfolgt gegeniiber der J~nderung des Membranpotentials mit Verz5gerung. Das trifft sowohl fiir den Einsatz der En~wieklung der meehanisehen Spannung bei kurzen ,,AktionspotentiMen" (1--20 ms) als auch auf das Ende der Spannungsentwicklung bei sp~teren Verkiirzungen des Aktionspotentials zu (naeh 20--100 ms).

  5. Es besteht eine S-fSrmige Beziehung zwischea der Dauer veto Beginn bis zum Maximum der isometrischen Kontraktion und der Dauer des verkiirzten Aktionspotentials.

  6. Verl~ngerung des ,,Aktionspotentials" mittels Spannungsklemme ver~ndert die Kontraktion nut dann, wenn das Membranpotential auf positiveren Werten als --25 mV gehalten wird. In diesem Falle is~ die Erschlaffung des Muske]s nicht vollst~ndig. Bei anhaltender Membrandepolarisation auf positive Werte h~It die mechanisehe Spannung an. Sie kann bei entsprechender Depolarisation (ca. + 50 mV) grSl~er werden als die isometrische Kon~raktion. Die Beziehung zwisehen der


๐Ÿ“œ SIMILAR VOLUMES