Tetramethoxy-äthylen, IV. Oxydation von Tetramethoxy-äthylen
✍ Scribed by Hoffmann, Reinhard W. ;Schneider, Joachim
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1967
- Tongue
- English
- Weight
- 493 KB
- Volume
- 100
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Die Jod-Oxydation von Tetramethoxy-athylen (1) ergab Dimethyloxalat (4) und Tetramethoxybernsteinsaure-dimethylester (6). Durch Oxydation in Gegenwart von Natriummethylat lie13 sich dabei die Zwischenstufe des Tetramethoxy-athylen-Dikations 3 zu Hexamethoxyathan (7) abfangen. Die Reduktion weiterer Verbindungen mittels Tetramethoxy-athylen wurde untersuch t . Aus Tetramethoxy-athylen (1) sollte durch Einelektronen-Oxydation zunachst ein Radikalkation (2) und durch weitere Oxydation das Tetramethoxy-athylen-Dikation (3) entstehen, denn 1 ist ein Vertreter der zweistufigen Redoxsysteme vom Viologen-Typ2). -CH&, P C H 3 1 (1) 2 (2) 3 z-BCH3 -e CHS Anodische Oxydation Prinzipiell hangt die Moglichkeit, die Stufe des Radikalkations polarographisch nachzuweisen3) oder in Substanz zu fassen, von der Differenz der Redoxpotentiale der Schritte (1) und (2) ab, eine GroBe, die sich durch die Semichinon-Bildungskonstante ausdrucken 1aBt 2,3). Bei dem 1 venvandten Tetrakis-dimethylamino-athylen ist die Potentialdifferenz mit 0.14 V, entsprechend einer Semichinon-Bildungskonstante von 230, groR genug, u m bei der stufenweisen reversiblen Oxydation das Radikalkation fassen zu konnen4). Bei der Oxydation von 1 in Acetonitril an der feststehenden Pt-Elektrode beobachteten wir nur einen Oxydationsvorgang, der bei +0.75 -0.80 V gegen die Ag/AgCl-Elektrode einsetzte. Da die Elektro-Oxydation irreversibel war, lien sich aus der
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