Süwasserflora von Mitteleuropa. Begründet von A. Pascher. Herausgegeben von H. Ettl, J. Gerloff, H. Heynig. Band 4: Alfred Rieth: Xanthophyceae, 2. Teil. — Mit 61 Fig., 147 S. Jena: VEB Gustav Fischer Verlag Jena 1980. 68,– M. Parallelausgabe Stuttgart-New York: Gustav Fischer Verlag 1980. DM 68,–. ISBN 3-437-30304-X. (vgl. Besprech. Band 3, Xanthophyceae, 1. Teil in Int. Revue ges. Hydrobiol. 66 (4): 498 [1980])
✍ Scribed by H. Caspers
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1981
- Tongue
- English
- Weight
- 103 KB
- Volume
- 66
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-2944
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✦ Synopsis
und66 (1) : 148 [198l]) werden in dem vorliegenden Band die Stimme der Onychophora, Tardigrada und Pentastomida behandelt, wenn sie auch phylogenetisch keine Verwandtschaft im engeren Sinne aufweisen. Es wird angenommen, daB sie aus polychaetenartigen Tieren hervorgegangen sind, aus denen auch die Euarthropoden entstanden. Die Differenzierung muS schon sehr friihzeitig eingesetzt haben; aus dem Alt-und Mittelkambrium sind onychophorenartige Fossilien erhalten. PFLUQFELDER belegt die Berechtigung, die Onychophoren als eigenen Tierstamm zu betrachten. Die Tardigraden werden in die Ordnungen Heterotardigrada mit den Unterordnungen Arterotardigrada (hierher die marinen 8tygaretus und Arctdmrctue) und Echiniscoidea (meist SiiBwasserbewohner, hgufig in Moospolstern; Echiniscoides zwischen Algen mariner Brandungszonen) und Eutardigrada aufgeteilt. Die Anpassung an extreme Lebensraume setzt die Moglichkeit zur Enzystierung und Tonnchenbildung durch Wasserentzug und Schrumpfung voraus. Die Sonderstellung ist vor allem durch die von allen Articulaten abweichende Zolombildung gegeben. -Der Band ist wieder reich illustriert. Der exakte Text entspricht der klassischen zoologischen Tradition.
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