Synthetische Versuche mitd-Glykonsäure
✍ Scribed by Pall, C. ;Hörnsten, Franz
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1906
- Weight
- 216 KB
- Volume
- 39
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
0.2 116 g Sbst. : 0.0433 g K2 SO1. & ~H ~~O j N K . Ber. I< 9-01. Gef. I< 9.18. Das Kaliumsalz regenerirt, mit Wasser gekonbt, den unrergnderten Ester Man darf darans wohl folgern, dass das er- mit dem Schmp. 116-1190. haltene Salz ein Estersala ist und keiu Verseifungaproduet. O d e s s a , Universitat. 202. C. Peal und F r a n z H o r n s t e i n : Synthetische Versuche mit d-Glykonsaure. [Mitthcilung aus dem pharm.-cbemischen Institut der Universitat Erlangen.] (Eingegangen am 27. MdLrz 19OG.) Die Verliingerung des Kohlenstoffskeletts in den Molekiilen der einfacben Zuckerarten durch Anlagerung eines oder mehrerer Kohlenstoffatome i-t bekanntlich bisher nur auf dem Wege der Dlausaureaddition gelungen, welche E.
F i s c h e r zu seinen klassischen Synthesen der A l d o -H e p t o s e n , -0 c t o s e n und -N o n o s e n gefuhrt hat. Eine Adagerung von K O h l e u w a s s e r s t o f f r e s t e n an die Kohlenstoff kette in den Molekiilen der Pentosen und Hexosen oder ibrer Derivate ist unseres Wissens bisher nicht ausgefiihrt worden. Von der Ueberlegung auagehend, dass sich vielleicht mit Hiilfe der so ungemein fruchtbaren G r i g n a r d ' s c h e n Reaction dieses Ziel wiirde erreicben lassen, haben wir uns schon seit einiger Zeit mit Versuchen iiber das Verhalten des G r i g n a r d ' s c h e n Reagens gegen Derivate des Traubenzuckers bescbaftigt, son denen natiirlich nur solche anwendbar erschienen, die sich in Aether oder sonstigen gegen das G r i g n a r d ' s c h e Reagens indifferenten Medien liisten. Wir haben u. a. die Pentaacetylglykose uod die Acetobromglykose in den Kreis der Untersuchung gezogen, sind aber bei unseren Versuchen, die fortgesetzt werden, noch nicht zu sicheren positiven Resultaten gelaugt. Die geringe Reactionsfahigkeit der genannten Verbindungen hangt wobl mit der ihnen zugeschriebenen eigenartigen Constitution zusammen, nach welcher das Aldehyd-sauerstoffatom des Traubenzuckers in seinen vorerwabnten Derivaten nicht als solches, sondern in atberartiger Bindung enthalten ist. J. H o u b e n ' ) bat vor einiger Zeit gezeigt, dass das G r i g n a r deche Reagens auch auf L a c t o n e unter Bildung tertiiirer Alkohole einwirkt. Da nun die durch Oxydation der Aldohexosen entstehenden P e n t a o x y c a r b o n s a u r e n ungemein leicht in Lactone iibergehcn, I) Diese Berichte 37, 459 [1904].
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