An Elementen der 7. Nebengruppe wurde der Sauerstoffaustausch M1\*Oq-+ H p 0 + M1604-+ H2180
Synthetische Studien in der Phenanthrenreihe
β Scribed by Blumenfeld, Georg
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1941
- Weight
- 521 KB
- Volume
- 74
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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β¦ Synopsis
Durch Arbeiten von Cook') und Mitarbeitern sind die beiden stereoisomeren unsymmetrischen Oktahydrophenanthrone bekanntgeworden. Die Cooksche Synthese geht vom 2-Phenyl-cyclohexanon aus, das, nach Ref orm a t z k y , mit Broniessigester und Zink 2-Phenyl-cyclohesanol-( 1)-essigsame-( 1) liefert. Durch Wasserabspaltung und Hydrierung entsteht ganz iiberwiegend die cis -Form der 2-Phenyl-cyclohesylessigsaure ; die trans-Form der gleichen Saure wurde nebenbei in ganz geringer Menge erhalten. Beim Auflosen in konz. Schwefelsaure entstand aus der cis-Saure das olige cis-Octahydrophenanthron, wahrend aus der trans-Saure das krystalline trans-Octahydrophenanthron, Schmp. 96O, entstand. Die Konfigurations-Bestimmung erfolgte durch Anwendung einer durch von 4 u w e rs aufgestellten Gesetzmafligkeit, nach der die cis-Formen groBere Dichten, grol3ere Brechungsindices, aber kleinere Molekular-Refraktionen als die trans-Formen besitzen. Die Messungen wurden an den aus den Ketonen erhaltenen Octahydrophenanthrenen ausgefiihrt. Es wurde auch ein Ansatz zum chemischen Konfigurationsbeweis geniacht, der sich aber nur auf die cis-Form erstreckte, dn die trans-Form nur in ganz geringer blenge zur Verfiigung stand.
Ini Rahmen von Untersuchungen iiber Derivate des partiell hydrierten Phenanthrens konnte eine Sy-nthese ausgearbeitet werden, die ausschlieBlich zur trans-Form des 9-0x0-1.2.3.4.0.10.11.12-oktahydro-phenanthrens (A) fuhrte. Dieses Ergebnis ist insofern von Interesse, als nach Arbeiten von I n h o f f en2) gerade das tmm-Oktahydrophenanthren itn Geriist des Oestrans (B) enthalten ist.
A.
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