Synthetische (Glyco)peptide aus der homophilen Erkennungsregion von E-Cadherin zur Induktion von Zelldifferenzierung in transformierten Keratinocyten
✍ Scribed by Jörg Habermann; Kerstin Stüber; Tanja Skripko; Tanja Reipen; Raimund Wieser; Horst Kunz
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2002
- Tongue
- English
- Weight
- 119 KB
- Volume
- 114
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Das epitheliale Zellmembran-Glycoprotein E-Cadherin spielt eine entscheidende Rolle bei der Adh‰sion von Epithelzellen. [1] Es ist auch an wichtigen Vorg‰ngen der zellul‰ren Entwicklung und Organisation beteiligt, so bei der Zelldifferenzierung, der Regulierung des Zellwachstums und der Morphogenese. 4] In Krebszellen ist die von E-Cadherin vermittelte Zelladh‰sion herunterreguliert, w‰hrend die ¸ber CD44 ablaufende erhˆht ist. [5] Die geringere Expression von E-Cadherin ist offenbar auf der molekularen Ebene ein bedeutendes Anzeichen f¸r eine Tumorigenese. [5±8] ‹ber die Catenine ist E-Cadherin mit dem Actinfilament verkn¸pft und so in Schl¸sselvorg‰nge der adh‰sionsabh‰ngigen morphogenetischen Prozesse eingebunden. Die Wechselwirkung von E-Cadherin auf den Epithelzellen erfolgt homotypisch (d. h. zwischen dem gleichen Zelltyp) und homophil (d. h. zwischen den gleichen Molek¸len). Die homophile Erkennung zwischen den E-Cadherin-Mole-k¸len geschieht ¸ber Dimere. Sie wird ¸ber eine Erkennungsregion in der ‰u˚eren (E-CAD1) von f¸nf extrazellul‰ren Dom‰nen (Abbildung 1) eingeleitet, wobei nach NOE-NMR-Experimenten eine aus den drei Faltbl‰ttern bC, bF und bG aufgebaute Fl‰che entscheidend ist. Sie schlie˚t