## Abstract Die thermische Zersetung von Aryl‐thioharmstoffe, zwecks Darstellung der mit ^14^C‐Isotop markierten Aryl‐isothiocyanate wurde untersucht. Aus 2, 6‐Dichlorphenyl‐, bzw. 2, 6‐Dimethyl‐phenyl‐isothiocyanate ausgehend wurden substituierte, mit radioaktivem Kohlenstoff markierte Thiazolidin
Synthese von14C-markierten Phospholipiden
✍ Scribed by Rehbinder, Dietrich ;Greenberg, David M.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1965
- Weight
- 339 KB
- Volume
- 681
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Eingegangen am 2. April 1964 Es werden die Synthesen von im Basenteil 14C-markiertem L-1.2-Dipalmitoylglycerin-3-[phosphorsaure-mono-(2-amino-athylester)] bzw. -[phosphorsauremono-L-serinester] beschrieben.
Als analytisches Hilfsmittel bei der Untersuchung der biochemischen Umwandlung von Kephalin in Lecithin in vitro diente bisher fast ausschlieI3lich die f h r t r a g u n g der Methylgruppe von radioaktiv markiertem S-Adenosyl-methionin-[S-14CH,I auf Colaminkephalinl-3). U m diese Methode zu erganzen und um naheren Einblick in den Reaktionsmechanismus der stufenweisen Umwandlung von Serinkephalin in Lecithin zu erhalten, erschien es wiinschenswert, im Basenteil radioaktiv markierte Kephaline zu synthetisieren. Dies kann auf biologischem Wege geschehen mit dem Nachteil, daR so Phospholipide mit uneinheitlichem Fettsaureanteil entstehen. Andererseits sind enzymatische Synthesen in vitro nach KANFER und KENNEDY4) zu aufwendig, so daR wir uns fur die chemische Synthese entschieden haben.
Die Verfahren zur Synthese von Kephalinen unterscheiden sich im wesentlichen in der Phosphorylierungsmethode~-9). Wir benotigten eine Methode, die nur wenige Syntheseschritte erfordert, relativ gute Ausbeuten und damit hohe spezif. Aktivitaten liefert, leicht zu entfernende Nebenprodukte ergibt und im MikromaBstab durchfiihrbar ist. Diesen Forderungen wurde die POCI3-Methode6), die auf ROSE 10) zuruckgeht, am besten gerecht.
Wir phosphorylieren D-a.$-Dipalmitin (I) in Chloroform rnit POC13/Pyridin und setzen das Phosphatidsauredichlorid I1 mit der N-geschiitzten Base 111 um. Im selben ReaktionsgefaR wird das iiberschiissige Chlorid mit Wasser hydrolysiert. Es schlieBt sich die katalytische Entfernung der Schutzgruppen an :
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