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Synthese von pentaantennären N-Glycanen mit Bisecting-GlcNAc und Core-Fucose

✍ Scribed by Steffen Eller; Ralf Schuberth; Gislinde Gundel; Joachim Seifert; Carlo Unverzagt


Book ID
101536927
Publisher
John Wiley and Sons
Year
2007
Tongue
English
Weight
142 KB
Volume
119
Category
Article
ISSN
0044-8249

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Rekombinante therapeutische Glycoproteine tragen hauptächlich mit Asparagin verknüpfte Oligosaccharide (N-Glycane), die oft entscheidend für die Wirksamkeit des Glycoproteins sind. Der heterogene Aufbau der Glycane aus natürlichen Glycoproteinen ist ein erhebliches Hindernis für die gesamte glycobiologische Forschung, [1] und trotz der Verbesserungen bei der chemischen Synthese von N-Glycanen [2][3][4][5][6][7][8][9][10] werden für biologische Studien nach wie vor meist N-Glycane aus natürlichen Quellen eingesetzt. [11] Wir haben eine modulare Bausteinsynthese für die häufigsten N-Glycane des komplexen Typs entwickelt, [12] die nach einem zufälligen Ergebnis erstmals das N-Glycan mit den meisten Verzweigungen und Core-Substitutionen (Glycan F; Schema 1) zugänglich macht.

Die von uns entwickelten modularen Bausteine ermöglichen die Synthese von komplexen N-Glycanen mit bis zu vier Antennen [12] sowie einem Bisecting-GlcNAc-Rest [4,13,14] oder einem Core-Fucose-Rest. [15] Dabei waren "bisected" N-Glycane mit drei oder vier Antennen besonders schwierig zu erhalten. [4] Auf der Grundlage neuer Fortschritte [14] in der Synthesemethodik untersuchten wir das komplexe N-Glycan F (Schema 1). Dort weist das Mana1,6Manb-Element einen besonders hohen Verzweigungsgrad auf, da beide Mannoseeinheiten jeweils vier glycosidische Bindungen enthalten. Pentaantennäre N-Glycane wurden in Ovomucoid [16] und Fisch-Hyosophorin [17] sowie in CHO-Zellen [18] und HepG2-Zellen. [19] Wegen der Komplexität von F wurden zunächst pentaantennäre N


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