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Synthese von Mono- und Di(oxopyri)porphyrinen durch Ringerweiterung mit Diazomethan

✍ Scribed by Andrei N. Kozyrev; James L. Alderfer; Thomas J. Dougherty; Ravindra K. Pandey


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1999
Tongue
English
Weight
95 KB
Volume
111
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


Das letzte Jahrzehnt brachte ein wachsendes Interesse an der Synthese neuer porphyrinoider aromatischer Verbindungen mit sich. Über eine groûe Zahl dieser makrocyclischen Strukturen, die ¹expandierten Porphyrineª eingeschlossen, wurde kürzlich berichtet. [1] Das Interesse an cyclischen Polypyrrolsystemen und deren Heteroanaloga beruht auf ihrer möglichen praktischen Anwendung als Photosensibilisatoren in der photodynamischen Krebstherapie, als hochselektive Katalysatoren und als organische elektrische Leiter. [1] Die einfachsten bekannten expandierten Porphyrine sind die zuerst von Callot und Mitarbeitern beschriebenen Homoporphyrine, die ein zusätzliches Kohlenstoffatom in ihrer Struktur enthalten. [2] Homoporphyrine, die in der meso-Position erweitert sind, sind nichtaromatisch und instabil; die verwandten Metallkomplexe haben sich hingegen als durchaus stabil erwiesen. [3] Die Insertion einer Carbonylgruppe zwischen die a-und b-Pyrrol-Kohlenstoffatome führte zu stabilen und vollständig aromatischen Homoporphyrinonen mit einer Pyridineinheit. Über die erste Synthese dieses Porphyrintyps mit einem Pyridinring wurde 1993 von Bonnett und Mitarbeitern berichtet. [4] Später beschrieb Lash [5] die Synthese einer ähnlichen Semichinonverbindung, ¹Oxyben-10proz. NaHCO 3 -Lösung extrahiert. Die organische Phase wird über Na 2 SO 4 getrocknet, und das Lösungsmittel wird im Vakuum abdestilliert. Die Produkte werden durch Flash-Chromatographie an Kieselgel mit Hexan/Essigester-Gemischen isoliert. Für Ausbeuten und Diatereomerenverhältnisse siehe Tabelle 1.