Synthese und Eigenschaften des monomeren 1.2-Dihydro-chinolins und einiger substituierter 1.2-Dihydro-chinoline
β Scribed by Rosenmund, Karl W. ;Zymalkowski, Felix
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1953
- Tongue
- English
- Weight
- 365 KB
- Volume
- 86
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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β¦ Synopsis
schaften des monomeren 1.2-Dihydro-chinolins und einiger substituierter 1.2-Dihy droc,hinoline [dus dem I.'harmazeutischen Tnstitut der Univemitiit Kiel] (Eingegangen am 13. .Juiii 19-52) Es wird ubcr Synthese und Eigctnschaftcn des 1.2-Ilihydro-chinolins, des 8-Methoxy-1.2-dihydro-chinolins und des 4-Oxymethyl-2phenyl-1.2-dihydro-chinolins berichtet. Die Verbindungen sind hochst instabil und verandern sich innerhalb kurzer Zeit sowohl durch Sauerstoffaufnahme nls nuch durch innerniolekalare Unilagerungen.
Vor cinigor Zeit berichtcten wir uber dis Cniwandlung von Chinolincarbonsauren in Oxymethylchinoline niittch Lithiumaluininiumhydridx. Ain I<eispicl der Phenylcinohoninsaure hatten wir festgeskllt, daB sicli die lhaktion nur dann auf eine Umwandlung der Carboxygruppe in cine Alkoholgruppe beschrankte, wenn bei ziemlich tiefen Tomperaturen goarbeitet wurde. Rei gewohnlicher Temperatur erhieltcn wir hingegen nur Verbindungen, dio sich weder kristallisieren noch dcstillieren IieOen, sich nach kunor Zeit aim einer zahfliissigen, farbloscn Masse in ein glasliartcx Ham vcrwandelten, an der Luft Sauerstoff aufnahnien und sich langsam tief orangegelb filrbten').
Es schien uns lohnend, diesen Erscheinungen nachzugehen, da wir vermut'eten, cs kiinne sich hier um die Umwandlung primar gcbildeter Abkiimmlinge des lange gesuchtcn, bis dahin abcr unbekaiint,en 1.2-Dihydro-chinolins handeln, von dem hisher nur N-Substitutions-Derivate uncl di-bzw. trimere Forrnen beschrieben worden sind, wahrend sich Mitt.eilungen iiber Synthesen anderer I)ihydrochinoline2) nicht bestatigcn liefieii3).
Da wir auf Grund unserer Beobacht,ungeii mit sehr labilen Substanzen zu rechneii hatten, verzichteten wir zunachst darauf, die Reaktionsprodukte, die bei der encrgischen Einwirkung von Lithiumaluminiumhydrid auf Chinolin-Yerbintlungcn entstanden, in reinem Zustancl zu isolieren, uncl versuchten statt dessen, miiglichst schnell und schonend mit Hilfe der zu erwartenden rcaktionsfahigeii Doppelbindung bzw. der gebildeten XH-Oruppe Gmsetzungsproclukte zu gewinnen, welche griifiere Stabilitiit besafien und damit nlihere ITntersuchungen ermiiglichten. Wir hatten hierbei Erfolg und konntcn das monomere Dihydrochinolin und weitere substituierte, monomere Dihydrochinoline in reiner Form darstellen und einwandfrei als solche durch Derivat.e sicherstellen. Wir geben einige unserer Krgebnisse friiher als beabsichtigt bekannt, da kurzlich in ciner Arbeit von F. 'I3ohlmann") unter anderem auch iiber die Darstellung des Dihydrochinolins berichtet wurde. 80 tcilen wir nachstehend einige 1Srgcbnisse mit,, xu denen wir bci der Synthese und Unt'ersuchung des Dihydrochinolins und zweier seiner Derivate gelangt sind, von denen das eine im Benzolkern subst,ituiert iyt und sich vom 8-Methoxy-chinolin ableitet., wiihrend das zweite Substituenten im Pyridinring, davon einen rnit funktioneller Gruppe, tragt. ~ l ) K. W. Rosenniund u. F. Zymalkowski, Chem. Ber. 85,152 [1952].
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## Abstract Die Amide **3** cyclisieren beim Erhitzen mit PolyphosphorsΓ€ure (PPS) zu den Titelverbindungen **4**, aus denen mit H~2~O~2~ die S,SβDioxide **6** erhalten werden. Es wird ΓΌber die Darstellung der Thione **12** und der Thioether **13** berichtet.