Synthese sauerstoffhaltiger Pyridin- und Piperidinbasen
β Scribed by Ladeuburg, A.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1893
- Weight
- 484 KB
- Volume
- 26
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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β¦ Synopsis
Gef.
x 51.42, x 5.05, 'B 12.31. Gegen concentrirte Salpetersaure scheint diese Saure sehr bestandig zu sein.
Dagegen erleiden die dunkleren Oxydationsproducte durch Behandlung mit concentrirter Salpetersaure eine weitere Veranderung unter Rildung einer nahezu rein weissen, aus Alkohol krystallisirbaren Substanz.
Ich hoffe, Gber die bier skizzirte Arbeit bald Naheres mittheilen eu konnen und bitte die Herren Fachgenossen, mir dieses Gebiet fiir einige Zeit zii iiberlassen.
B e r l i n , Pharmakologisches Institut der Universitat.
210. A. Ladenburg: Sgnthese sauerstoffhaltiger Pgridinund
Piperidinbasen.
[ 111. Mi t t h ei lung.] 9
(Eingegangen am 24. April.) E h e ich auf die Beschreibung der Fortsetzung meinerVersuche eingehe, muss ich bier iiber eine Wiederholung der Darstellung des Hydrotropins berichten, die ich aus, durch das Quecksilbersalz gereinigtem, a-Picolin ausfiihrte, um die friiher angegebenen Eigenschaften desselben zu controliren. Inzwischen hat niimlich L i p p das v-Methylpipecolylalkin auf einern etwas anderen Weg dargestellt, und dabei fiir dasselbe einen anderen Siedepunkt und wesentlich andere Schmelzpunkte der Salze gefunden und rermuthet, dass meine Base nicbt rein gewesen seL2)
Ich babe aber bei der Darstellung mit chemisch reinem Picolin meine friiheren Angaben durchaus bestatigt gefunden. Den Siedepunkt des Hydrotropins fand ich wieder bei 2250-2260, also 100 hiiher als L i p p. Der Schmelzpunkt des Quecksilberdoppelsalzes wurde bei 2070-2100 gefunden (friiher bei 2140), die Analyse desselben lieferte eine:neue Bestatigung der friiher angegebenen Formel (28 HlrNOH C1, 5 HgClz Analyse: Ber. Procente: Hg 65.21, Gef. n * 65.15, l) Vergl. diem Berichte 22, 2583 nnd 24, 1619.
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