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Synthese Pencillin-ähnlicher, acylierter Dipeptide III

✍ Scribed by L. H. Werner; A. Wettstein; K. Miescher


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1947
Tongue
German
Weight
557 KB
Volume
30
Category
Article
ISSN
0018-019X

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✦ Synopsis


In zwei fruheren Xitteilungenl) haben wir die Darstellung von Penicillin-ahnlichen, acylierten Dipeptiden beschrieben, die aus d,Z- Thiazolidin-4-carbonsaure bzw. d,Z-5,3-Dimethyl-thiazolidin-4-carbonsaure und Glycin oder d,Z-Alanin zusammeiigesetzt und mit Benzoesaure, Phenylessigsaure oder n-Capronsaure acyliert waren. Alle diese Praparate erwiesen sich in vitro gegen StiLphylococcus aureus und verschiedene andere Bakterien als unwirksam. l m Gegensatz zii dni Penicillinen sind diese Verbindungen Racemate. I m folgenden wird die Synthese zweier arialoger acylierter Dipeptide, denen jedoch die optisch aktiven d-bzw. Z-@,@-Dimethylcysteine (Penicillamine) (V) zu Grunde liegen, beschrieben. Bur Darstellung von V gingen wir von d , Z-S-Benzyl-@,/?-dimethyl-cystein (I)2) am, das nach der von dzt V'ig.neazcd3) zur Spaltung von Homocystein angegebenen Nethode in die optischen Ant ipoden getrennt wurde : Durch Behandlung von I mit Ameisensaure und Acetanhydrid erhielten wir das d, Z-S-Benzyl-N-formyl-B,B-dimethyl-cystein (11) vom Smp. 147-149O. Dieses wurde in methanolischer Losung mit der aquivalenten Menge Brucin umgesetzt. Aus der Liisung krystallisierte das Brucinsalz des 1-S-Benzyl-N-formyl-B,B-dimethyl-cysteins ( 111)4), das nach Umkrystallisation aus Methanol bei 96-100° schmolz und eine Drehungvon [K]; = -6 bis -loo aufwics. Die d-Komponente blieb in der Mutterlauge. Das LBrueinsalz sowie sein erstes Mutterlaugenprodukt wurden einzeln durch Schutteln mit n. Ammoniak und Chloroform gespalten und das dabei erhaltene Zbzw. rohe d-S-Benzyl-N-formyl-8,/3-dimethyl-cystein direkt durch saure Verseifung in das Zbzw. rohe d-S-Benzyl-j3,@-dimethyl-cystein (1V) iibergefuhrt. Die E-( t ) F o r m von (IV) fie1 so bereits in ziemlich reiner Form an ( [ a ] ,' f + 00-92O). Durch Umkrystallisieren aus Methanol stieg die


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## Abstract Die Behandlung der 3‐Methyl‐4‐phenylhydrazonobutansäure‐ethylester **1** mit HCI/Ethanol liefert in guten Ausbeuten die Furoindolone **2**. Die Reaktion von **2** mit primären Aminen ergibt ohne Nebenprodukte die Pyrroloindolone **3**. Weiterhin werden Umsetzungen von **2** mit komplexe