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Synthese neuer Organoarsen- und Organophosphor-amine

✍ Scribed by Dr. O. J. Scherer; Prof. Dr. Max Schmidt


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1964
Tongue
English
Weight
116 KB
Volume
76
Category
Article
ISSN
0044-8249

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✦ Synopsis


von Kobaltnitrosylchlorid rnit Trifluorphosphin bei 350 atm und 50 "C wurae erstmals ein NO-haltiger Trifluorphosphinkomplex dargestellt : [Co(N0)1Cl]z + 6 PF3 + 2 CU + 2 Co(N0) (PF3)3 + 2 NO + 2 CuCl Die dem Kobaltnitrosylcarbonyl analoge Verbindung ist eine rotbraune, lichtempfindliche, auI3erst fluchtige FIUssigkeit, Fp = -92 'C, K p = 81 OC/732 Torr. Sie ist gegen Feuchtigkeit und Oxydationsmittel ziemlich bestandig, ihre intensiv gelben Dampfe sind fast geruchlos. Ihr Zersetzungspunkt liegt bei 163°C und damit um mehr als 100°C hoher als der von Co(NO)(CO)3. Im IR-Spektrum [2] der diamagnetischen Verbindung tritt neben den v(P-F)-Schwingungen bei 931, 900, 890 und 864 cm-1 eine intensive N-O-Valenzschwingungsbande bei 1844 cm-1 auf, die um 22 cm-1 kurzwelliger liegt als die des isosteren Kobaltnitrosylcarbonyls. Dimeres Eisennitrosylbromid liefert mit Trifluorphosphin bei 350 atm und 50 "C das fluchtige Fe(NO)Z(PF&, eine wie das analoge Eisennitrosylcarbonyl rotbraune, diamagnetische Flussigkeit, Z e n -P . = 118 "C. Das IR-Spektrum enthalt zwei scharfe vN-O-Banden bei 1838 und 1788 cm-1 sowie drei vp-p-Banden bei 907, 887 und 864 cm-1. Offenbar existiert auch die nach dem Nitrosylverschiebungssatz zu erwartende Manganverbindung Mn(N0)3PF3.


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