Synthese eines konfigurativ stabilen Komplexes mit Klavierstuhl-Struktur
✍ Scribed by Bruno Therrien; Thomas R. Ward
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1999
- Tongue
- English
- Weight
- 159 KB
- Volume
- 111
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
In memoriam Vladimir Prelog
Das Phänomen metallzentrierter Chiralität ist so alt wie die Koordinationschemie selbst. [1,2] A. Werner leitete seine Koordinationstheorie zu einem groûen Teil von stereochemischen Schluûfolgerungen ab, die schlieûlich die oktaedrische Geometrie sechsfach koordinierter Zentralatome bewiesen. 70 Jahre später weckte H. Brunner durch eine systematische Untersuchung von Klavierstuhl-Komplexen mit asymmetrischen Zentralatomen erneut das Interesse an der metallzentrierten Chiralität. [3,4] Verbindungen vom Typ [(h n -C n H n )ML 1 L 2 L 3 ] sind chiral und wurden in vielen Fällen in die Enantiomere getrennt. Mehrere Arbeitsgruppen, wie die von Brunner, [4±6] Davies, [7] Faller [8] und Gladysz, [9] haben sich mit den Verwendungsmöglichkeiten von enantiomerenreinen Klavierstuhl-Komplexen in organischen Umsetzungen beschäftigt. Diese Halbsandwichverbindungen, deren Chiralität metall-und nicht ligandenzentriert ist, wurden nach unserer Kenntnis nur in stöchiometrischen und nicht in katalytischen Mengen in der organischen Chemie eingesetzt.
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