Synthese des Prephensäure-diäthylacetals und seine Hydrolyse zu Phenylbrenztraubensäure und Prephensäure
✍ Scribed by Plieninger, Hans ;Arnold, Lothar ;Fischer, Rolf ;Hoffmann, Werner
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1965
- Tongue
- English
- Weight
- 443 KB
- Volume
- 98
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Das Dienon I1 und Prephensiiure-dilthylacetal (X) werden dargestellt. Unter Verwendung der vorstehend ermittelten kinetischen Daten wird berechnet, nach welcher Zeit die maximale Konzentration an Prephenslure durch saure Hydrolyse von X erreicht wird. Das Experiment bestftigt die Rechnung und zeigt, daB hierbei neben einer gr6Beren Menge Phenylbrenztraubenslure Prephensaure entsteht. Bei unseren Versuchen zur Synthese der Prephendure (XI) stellten wir das Cyclohexenon-Derivat I darl). Fur die Umwandlung in Prephendure fehlte noch die Einfiihrung der zweiten Doppelbindung, die Reduktion der Keto-zur Alkoholgruppe und die Hydrolyse der Acetal-sowie der Estergruppen.
0 0 Q Y I I1 I11 Die Einfiihrung der zweiten Doppelbindung gelingt in sehr guter Ausbeute mit Selendioxid in tert.-Butylalkohol2). Es iiberrascht, daB die bei einfacheren Enonen3) giinstigere Umwandlung iiber das Enolacetat, dessen Bromierung mit Bromsuccinimid und HBr-Abspaltung im vorliegenden Fall wesentlich schlechtere Ausbeuten an Dienon 11 liefert. Zur Darstellung von reinem Dienon 11 aus 1 ist es wichtig, von einem Praparat auszugehen, das bei 222 mp mit log E = 4.08 absorbiert und einheitlich bei IS5°/0.1 Torr siedet. Ein Praparat von 111, das iiber sein kristallisiertes Semicarbazon gereinigt war, diente als Modellverbindung fur die Reinheitskontrolle von I durch UV-Messung. Das Enon I gibt keine Derivate, rnit deren Hilfe man es reinigen kann. Das rnittels Selendioxid gewonnene olige Dienon I1 muI3 mit Raney-Nickel von Selen und Selenverbindungen, die bei der Dehydrierung entstanden sind, befreit werden. Nach Vakuurndestillation absorbiert es bei 237rnp (log E = 4. IS). Absorptionslage und Extinktion stimmen iiberein mit denen des kristallisierten Dienons3) IV. Auch Analyse und NMR-Spektrum zeigen die Reinheit von 11.
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