Synthese des N-terminalen N-myristoylierten und S-palmitoylierten Undetrigintapeptids der endothelialen NO-Synthase
✍ Scribed by Rainer Machauer; Herbert Waldmann
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2000
- Tongue
- English
- Weight
- 104 KB
- Volume
- 112
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Die Freisetzung von NO aus Arginin durch die endotheliale NO-Synthase (eNOS) als Antwort auf exogene Signale gehört zu den entscheidenden Schritten bei der Regulierung des Blutdrucks. [1,2] Darüber hinaus ist die eNOS in die Angiogenese [3] involviert und trägt zur Pathogenese von Krankheiten bei, an denen die Blutgefäûe beteiligt sind, wie z. B. die Arteriosklerose. [4,5] Damit die eNOS ihre biologischen Funktionen korrekt erfüllen kann, muss sie in der Plasmamembran lokalisiert sein und in dieser in Caveolae, Membranmikrodomänen, in denen zahlreiche signaltransduzierende Proteine konzentriert sind, angereichert werden. [6] Im Unterschied zu den anderen bisher identifizierten Isoformen der NO-Synthase ist der N-Terminus der eNOS N-myristoyliert und zweifach S-palmitoyliert (siehe Abbildung 1 und 1 in Schema 1). [7] Die Lipidgruppen werden für die Abbildung 1. Membranverankerung und enzymatische Aktivität der endothelialen NO-Synthase.
Lokalisierung in der Plasmamembran und die biologische Aktivität benötigt. [6, 8] Die genauen biologischen Rollen des lipidierten Proteinsegments sind allerdings Gegenstand zahlreicher Hypothesen. Insbesondere wurde vorgeschlagen, dass die Lipidgruppen für die selektive Adressierung der eNOS an die Plasmamembran und hier in die Caveolae verantwortlich sein könnten, z. B. durch Vermittlung von Protein/Proteinoder Protein/Lipid-Wechselwirkungen, und dass Palmitoylierung und Depalmitoylierung in die Signalvermittlung über die eNOS involviert sein könnten. [5] Lipidierte Peptide, die die charakteristischen Partialstrukturen der zugehörigen lipidierten Proteine enthalten, haben