Synthese anionischer Polyphosphido-Eisenkomplexe durch die Reaktion von weißem Phosphor mit “Cp*Fe−”
✍ Scribed by Dipl.-Chem. Eva-Maria Schnöckelborg; Dr. Jan J. Weigand; Prof. Dr. Robert Wolf
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2011
- Tongue
- English
- Weight
- 447 KB
- Volume
- 123
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Die Entwicklung neuer Methoden zur Aktivierung und Funktionalisierung von weißem Phosphor ist eine aktuelle Herausforderung in der Übergangsmetallchemie. Das Potenzial kationischer und neutraler Komplexe wurde in der Vergangenheit bereits intensiv studiert. Anionische Komplexe fanden hingegen kaum Beachtung, obwohl die resultierenden Polyphosphido-Anionen im Hinblick auf Folgereaktionen vielversprechend sein dürften. Unseres Wissens ist der Sandwichkomplex [Ti(P 5 ) 2 ] 2À das einzige anionische Polyphosphid, das direkt durch die Umsetzung eines niedervalenten Übergangsmetallats mit P 4 synthetisiert wurde. [2a] Neutrale Eisenpolyphosphide sind durch die Umsetzung von weißem Phosphor mit Eisencarbonylen zugänglich. 3, 4] Die Reaktionen erfordern allerdings eine thermische oder photolytische Aktivierung und sind in der Regel recht unselektiv. Anionische Polyphosphido-Eisenkomplexe waren bis in allerjüngste Zeit nicht beschrieben. [5] Vor kurzem berichteten wir über die Synthese des Naphthalinkomplexes [K([18]Krone-6){Cp*Fe(h 4 -C 10 H 8 )}] (1, Cp* = C 5 Me 5 ) und dessen Umsetzungen mit Alkinen. Verbindung 1 fungiert bei dieser Reaktion als Syntheseäquivalent für das Cp*Fe À -Anion. Wir konnten nun