Symposium über homogene und heterogene Katalyse. Rostock, vom 29. November bis 1. Dezember 1962
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 2010
- Weight
- 863 KB
- Volume
- 3
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2402
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✦ Synopsis
Symposium iiber homogene und heterogene Katalyse. Rostock, vom 29. November bis 1. Dezember 1962 Mit einem internationalen Symposium iiber homogene und heterogene Katalyse beging das Institut fur Katalyseforschung in Rostock den 10. Jahrestag seiner Griindung. Trotz der vorgeriickten Jahreszeit war die Beteiligung an dieser Veranstaltung aulerordentlich groB. Neben etwa 180 Teilnehmern aus der DDR nahmen Wissenschaftler aus der Sowjetunion, Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn, Bulgarien, China und Holland an diesem Symposium teil. Als westdeutscher Gast war Prof. Dr. Freudenberg aus Heidelberg vertreten. In seiner BegriiBungsansprache ging der Direktor des Instituts fur organische Katalyseforschung, Rostock, Prof. Dr. W. Langenbeck, 11. a. nuch auf die Griindungsgeschichte des Instituts ein. Innerhalb weniger Wochen wurde im Jahre 1949 einem Antrag von Prof. Dr. Langenbeck auf Errichtung eines Instituts fur Katalyseforschung stattgegeben. Wenig spater wurde rnit dem Bau -dem ersten Neubau eines wissenschaftlichen Forschungsinstitutes in der DDR -begonnen. Am 20. Januar 1951 wurde das Richtfest gefeiert und bereits im Friihjahr 1952 konnten die ersten Riiume von den beiden Direktoren, Prof. Dr. W . Langenbeck und Prof. Dr. G. Rieniicker, bezogen werden. Mit einem festlichen Kolloqium wurde dann am 29. November 1952 das erste europaische Institut fur Katalyseforschung seiner Bestimmung ubergeben. Nach anfiinglicher Zugehorigkeit zum Ministerium f iir Schwerindustrie wurde mit Beginn des Jahres 1954 das Institut von der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin iibernommen. Am 1. Oktober 1959 wurden die urspriinglichen beiden Arbeitsbereiche fur organische und anorganische Katalyse in den Rang von selbstailf digen Forschungsinstituten erhoben; beide Institute gehoren heute der Forschungsgemeinschaft der naturwissenschaft'lichen, technischen und medizinischen Institute an. AnschlieBend iiberbrachte der Vorsitzende der Forschungsgemeinschaft, Prof. Dr. Klare, die besten Wiinsche der Forschungsgemeinschaft fur ein gutes Gelingen des Symposiums. Er beschrankte sich erfreulicherweise nicht nur auf begriilende Worte, sondern berichtete auch in einem mit grolem Interesse aufgenommenen Vortrag iiber neue Ergebnisse in der Faserstoff-Forschung, wobei er insbesondere auf die Rindenstruktur synthetischer Fasern einging und Methoden zu ihrer Forderung oder Unterdriickung erwahnte. Nach Festvortragen von Prof. Dr. Rieniicker und Prof. Dr. Lungenbeck iiber die Arbeiten der von ihnen geleiteten Forschungsinstitute fand zu Ehren der auslandischen Teilnehmer ein Empfang beim Rat der Stadt Rostock statt.
Die anschlielenden Plenar-und Diskussionsvortriige waren durchweg stark besucht und losten teilweise interessante Diskussionen &us, an denen sich insbesondere auch die auslandischen Gaste -an ihrer Spitze Prof. Roginsky (Moskau) und Prof. S c h y (Budapest)beteiligten. Auch die Pausen sahen die Symposiumsteilnehmer in angeregter Unterhaltung. Der Verlauf des Symposiums berechtigt insgesamt zu der Hoffnung, d a l sich die Katalyseforschung in der DDR in den vergangenen 10 Jahren wachsende Anerkennung und Beachtung im In-und Ausland erworben hat. Es folgen die Kurzreferate des griiBten Teils der auf dem Symposium gehakenen Vortrhge: