Supramolekulare Chemie: Diederich geehrt / Organische Chemie: Seebach ausgezeichnet / Selbstorganisation: Nitschke erhält Nachwuchspreis
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2006
- Tongue
- English
- Weight
- 154 KB
- Volume
- 118
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Während der Eröffnungszeremonie des ersten Europäischen Chemiekongresses in Budapest zeichnete die Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) den gebürtigen Luxemburger François Diederich (ETH Zürich) mit der August-Wilhelmvon-Hofmann-Denkmünze aus. Sie erinnert an von Hofmann (1818-1892) als Gründungspräsidenten der Deutschen Chemischen Gesellschaft, der zuvor lange in England wirkte und auch dort Präsident der chemischen Gesellschaft war. [1] Die Auszeichnung wird an nichtdeutsche Chemiker verliehen, sowie an deutsche Wissenschaftler die nicht Chemiker sind. Diederich hielt in Budapest einen Hauptvortrag über Prinzipien der supramolekularen Chemie bei der Wirkstoff-Forschung. Neben der molekularen Erkennung in Chemie und Biologie, der supramolekularen Nanochemie, der Chemie synthetischer Fullerene und neuer Materialien aus kohlenstoffreichen Acetylenderivaten [2a] beschäftigt seine Arbeitsgruppe zunehmend die medizinische Chemie, z. B. Malaria-Medikamente, über die sie kürzlich in der Angewandten Chemie berichteten. [2b] Diederich promovierte 1979 an der Universität Heidelberg bei H. A. Staab. Als Postdoc arbeitete er an der University of California in Los Angeles (UCLA) und am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg. Nach seiner Habilitation 1985 ging er von Heidelberg erneut an die UCLA und nahm 1992 einen Ruf an die ETH Zürich an. Diederich ist Mitglied des Redaktionsbeirates von Chemistry-A European Journal und des Kuratoriums der Angewandten Chemie, dem er seit 2004 vorsitzt.
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