Studium über die electrische Endosmose von Gerbsäurelösungen durch thierische Häute
✍ Scribed by F. Roever
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1896
- Tongue
- English
- Weight
- 200 KB
- Volume
- 293
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
Btudium uber d i e electrische Endosmose von Gerbsc%ureliisumgem durch th4eriuche Haute; vom F. R o e v e r . Man hat vorgeschlagen das Gerberi der Haute durch electrische Strome zu beschleunigen , welche durch die Lohbruhe geleitet werden, in welcher die Haute aufgehangt sind. In der That erscheint ein gunstiger Einfluss der electrischen Strome nicht unwahrscheinlich, wenn man ermagt, dass die fortfuhrende Wirkung des electrischen Stromes oder die sogenannte electrische Endosmose I) sehr geeignet ist, urn die Gerbsaurelosung langs der Porenwande der festen Hautsubstanz zu verschieben und durch neue Flussigkeit zu ersetzen, wahrend durch hydrostatische Druckkrafte vorzugsweise die Fliissigkeit in der Axe der Poren bewegt, und die an den Porenwanden adharirende Fliissigkeit wenig oder gar nicht verschoben wird. Ich habe daher die Menge Gerbsaurelosung bestimmt, welche ein electrischer Strom durch thierische Haute hindurchtreilt, wie sie in den Gerbereien verwandt werden. Die Hautstucke waren dern physikalischen Institut von Hrn. K a r l Moiler in Kupferhaminer freundlichst zur Verfugung gestellt worden. Als Gerbsaurelosung verwandte ich 0,2-0,5 proc. Losungen yon Quebrachoextract in reinem Wasser. Ein Hautstiick, sogenannte Blosse von der Backe eirier Kuhhaut , wurde durch Kresotinsaure von dem anhaftenden Kalke befreit und mit der Haarseite nach oben zwischen zwei horizontale quadratische Glasplatten mit centralen Oeffnungen von 1,5 cm Durchmesser gepresst. Die Glasplatten wurden am Rande mit Siegellack aneinander gekittet. Auf die obere Glasplatte war eine Glasglocke von 2,5 cm Durchmesser aufgekittet, in deren Hals eine Capillarrohre von 1,04 mm Durch-1) G. W i e d e m a n n ,
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