Prliaident: Hr. A. W. H o f m e n n . Das Protocol1 der Sitzung vom 26. Februar w i d genehmigt. ~-Mittheilnngen. 48, J. Kaahler: Studien iiber die Verbindungen au8 der Camphergrnppe. (Eiogegangen m 6. YLrt 1872; verl. in dsr Sitzung von Ern. Wichelhaoe.) Carn p h o Isiiure: Meine Untersuchongen iib
Studien über die Verbindungen aus der Camphergruppe
✍ Scribed by Kachler, J.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1872
- Weight
- 696 KB
- Volume
- 164
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
D r i t t e A b h a n d 1 u n g.
(Eingelaufen den 8. Juli 1872.) Borneol (Camphol) , CloHl SO. Man kennt bis jetzt zwei Entstehungsweisen dieser auch als Naturproduct vorkommenden, aber irn Handel selten leicht zu beschaffenden Campherart aus Dryobalanops camphora. B e r t h e 1 o t 3s) erhielt Borneol durch die Einwirkung einer alkoholischen Kalilosung auf Campher, daneben sollte sich die Cainphinsaure bilden; eine Annahme, die, wie ich in ineiner letzten Mittheilung >?*) gezeigt habe, falsch ist. Die Angabe jedoch, dafs bei dieser Reaction Borneol entstelit , welches inan durch seine Verbindungsfahigkeit init Stearinsaure von den1 unzersetzten Campher trennen kann , ist , wie ich rnich iiberzeugt habe, richtig ; nur ist die Ausbeute verhaltnifsmafsig gering und nur ein kleiner Theil des Camphers zersetzt sich wahrscheinlich nach einer Gleichiing : C*oH,,O + H*0 = CI,H,,O + 0, die schon bei G m e l i n 7, 309 steht. Der frei gewordene Sauerstoff verharzt einen Theil des Camphers, wahrend gleichzeitig etwas Canipholsaure entsteht. Das Cemisch dieser Producte ist B e r t h e 1 o t 's sogenannte Camphinsaure.
Eine andere Methode, Campher in Borneol zu verwandeln, ist von BaubignyQ"*) beschrieben; sie ist, was leichte ") Ann. chim. phys. [3] 66, 78. """) Zeitschrift fiir Chemie 1868, 647. *") Diese Annslen 162, 259.
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