Studien über den optischen Raumsinn I
✍ Scribed by Max Heinrich Fischer; Inge Kaiser
- Publisher
- Springer
- Year
- 1950
- Tongue
- English
- Weight
- 875 KB
- Volume
- 252
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Aus der Physiologisehen Anstalt der Freien Universitgt Berlin.
Studien fiber den optischen Raumsinn I +. VoI1 ~' ~_AX HEINRICH ~IS~HER und I~GE KAISER. Mit 10 Textabbildungen.
( Eingegangen am 5. November 19~9.) Einleitung. Von M. H. FISCHER und It. L6WEZ~-BACR erschien 1935 in diesem Archly eine Arbeit ,,Messende Untersuchungen fiber Sehferne und Sehtiefe", die so gut wie keine Beachtung gefunden hat. Auch in den seither verSffentliehten grSBeren deutschen Zusammenfassungen fiber die phy-si01ogische Optik yon A. v. TSCHER~L~X und W. T~E~])~L~BVgG ist sie fibergangen worden 1. 1Vfag sein, dab die Ergebnisse einerseits zu banal erschienen, andererseits aber auch so verwickelt, dab sie in den fiblichen Rahmen nicht hineinpaBten, zumat mit bewugter Absicht eigene, freilich gut begrtindete Wege gegangen wurden. Trotzdem enth~]t die A r b e i t besondere Erkenntnisse. Wir sind bisher aus ~uBeren Grfinden nicht in der Lage gewesen, diese Studien fortzusetzen. Es macht fibrigens den Eindruek, als drohten die alten groBen Traditionen der deutschen physiologischen Optik --, es seien nur wenige Namen genannt : tI. v. HELm-]KOLTZ, E. ~'I]Bl~IlqG~ J.V. KRIES, F . B . HOFMANR ~, A.v. TSCHERMAK, W. TEE~DELEIqBUI~G --einzuschlafen; man wird woh] in der grol~en Iqot der Zeit, dem dadureh bedingten Mangel an Besinnlichkeit und dem fiberwuchernden Hange zt~r Technik die Ursachen suehen dfirfen.
Liest man Abhandlungen fiber das r~umliehe Sehen, dann stehen die Betraehtungen fiber die Stereoskopie begreiflieherweise weitaus im Vordergrunde. Die vielen gl~nzenden Arbeiten fiber das stereoskopisehe Sehen and deren Nutzanwendung ~ kSnnten in der Ta~ den Eindruek erweeken, als handelte es sieh hier um ein langst erkanntes abgeschlossenes ~Tissensgebiet. Die Stereoskopie gehSrt zu dem Begriffe der ,,relativen Tiefenlokalisation", ffir die 1% B. t t o F ~ den guten Ausdruck ,,Sehtiefe" gepr~gt hat, Alle theoretischen Deutungen des stereoskopischen Sehens gehen yon der Versehiedenheit der Abbildung in beiden Augen, der ,, Querdisparation" oder ,,binoku]aren Para]laxe" aus * I. Mitt. ~i~umliches Sehen bei seitlich geneigten Konturen. 1 l~ber die ausl/~ndische Liter~tur fehit uns !eider noch der D~berblick. 2 ttier mfissen besonders die grol3en Leistungen der Zei6werke hervorgehoben werden (PULr~Ie~, v. ROH~ u. ~.).
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