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Studien zum Vorgang der Wasserstoffübertragung, XXVII. Über den Einfluß der Liganden im tertiären Phosphin auf die Hydriergeschwindigkeit von Olefinen bei der Homogenhydrierung mit Rhodium-Komplexen

✍ Scribed by Horner, Leopold ;Siegel, Hardo


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1971
Weight
487 KB
Volume
751
Category
Article
ISSN
0074-4617

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✦ Synopsis


Abstract

Im Lichte des Mechanismus der Homogenhydrierung mit Rhodium‐Phosphin‐Komplexen wird der Einfluß der Substituenten im Phosphin auf die Geschwindigkeit der Hydrierung von Hexen‐(1) untersucht und interpretiert. Die Phosphin‐Rhodium‐Komplexe werden in situ aus μ‐Dichloro‐bis‐hexadien‐(1.5)‐dirhodium(I) (9) und tertiären Phosphinen unter Wasserstoff erzeugt. Es wurde gefunden: 1) Bei einem Rhodium/Phosphin‐Verhältnis 1 : 2.2 ist die Hydriergeschwindigkeit am größten. – 2) Elektronen‐Donatoren in para‐Stellung des Triphenylphosphins erhöhen, Elektronen‐Acceptoren erniedrigen die Hydriergeschwindigkeit. – 3) Sind zwei oder drei Phenyl‐Reste im Triphenylphosphin substituiert, so verhalten sich die Geschwindigkeitsbeiträge der einzelnen Substituenten nicht additiv. – 4) Aliphatische Reste im tertiären Phosphin vermindern im allgemeinen die Hydriergeschwindigkeit, können sie aber in Abhängigkeit von der Raumerfüllung des aliphatischen Liganden auch erhöhen (vgl. Tab. 6: Methyl‐tert.‐butyl‐phenyl‐phosphin).