Sideramin Z entstand auch in annahernd quantitativer Ausbeute bei 48 stdg. Stehenlasscn von Ferrimycin X in 2~ Natriumacetat bci 25". ## SUMMARY The iron containing antibiotics Ferriniycin A, and A, have bEen isclated from culture fluids of a strain of Streptomyces griseoflavus. Their physical an
Stoffwechselprodukte von Actinomyceten. 25. Mitteilung. Über die Isolierung und Charakterisierung der Ferrimycine A1 und A2, neuer Antibiotika der Sideromycin-Gruppe
✍ Scribed by H. Bickel; E. Gäumann; G. Nussberger; P. Reusser; E. Vischer; W. Voser; A. Wettstein; H. Zähner
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1960
- Tongue
- German
- Weight
- 940 KB
- Volume
- 43
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Kulturfiltrate des Actinomycetenstammes ETH 9578 z, der Species Strefitomyces griseoflavus (KRAINSKY) WAKSMAN et HENRICI, den wir aus einer bei Boston, USA, gesammelten Bodenprobe isolierten, zeigten in vivo Wirksamkeit gegen GRAMpositive Erreger, insbesondere gegen Stafihylococcus auuyeus. Die Untersuchungen, die sich infolge der aussergewohnlichen Eigenschaften der Wirksubstanzen schwierig gestalteten, fuhrten zur Isolierung von neuen Antibiotika, die wir wegen ihresGehaltes an dreiwertigem Eisen als Ferrimycine bezeichnen. Sie gehoren zu den Sideromycinen, einer kurzlich zusammenfassend beschriebenen, neuen Gruppe von Antibiotika 3).
Antibiotisch aktive Kulturfiltrate des Stammes ETH 9578 oder Losungen von Ferrimycinpraparaten sind uber einen weiten pH-Bereich instabi14) (Fig. 1). Um eingehende Anreicherungsversuche ausfuhren zu konnen war es deshalb erforderlich, das mit den ublichen Losungsmitteln nicht extrahierbare Antibiotikum moglichst rasch aus den Kulturfiltraten in Rohkonzentrate definierter Aktivitat uberzufiihren. Dies gelang vorerst durch Adsorption der Wirksubstanzen an sauregewaschene Aktivkohle und Elution rnit essigsauren Butanol-Methanol-Gemischen. Das dabei gewonnene, bei tiefer Temperatur haltbare Rohferrimycin enthielt die im Kulturfiltrat nachweisbare in-vivo-Aktivitat. Es bestand aus mindestens 2 Komponenten einer Hauptkomponente A und einer Nebenkomponente B 5, -, die papierchromatographisch und papierelektrophoretisch im Vergleich zu einer Reihe bekannter, hydrophiler Antibiotika charakterisiert wurden (Tabelle 1).
Anreicherungsversuche mit Rohferrimycin fuhrten zum nachfolgend beschriebenen 1soZierungsverfahre.n fur Ferrimycin A : Kulturfiltrate mit 2000-5000Aktivitatseinheiten (E) pro m16) wurden mit Oxalsaure, unter Abtrennung von Calciumoxalat, auf pH 4,O eingestellt. Aus Ansatzen bis zu 6000 1 liessen sich darauf die antibiotischen Wirksubstanzen im Saulenverfahren an partiell mit Natronlauge
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## Abstract A compound C~5~H~14~ON~2~ has been isolated as its dihydrochloride from both ferrioxamine B and ferrimycin A, by acid hydrolysis. It was identified as l‐amino‐5‐hydroxylamino‐pentane (II), and this structure confirmed by synthesis.